04.07.2018

Umweltministerium legt 12. Energiebericht vor

Mitte Juni kam es auch in Kaiserslautern zu Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern. (Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz)

Der Klimawandel ist längst in Rheinland-Pfalz angekommen: Flüsse und Bäche, die über die Ufer treten, Gebäude-, Straßen-, Sach- und Landwirtschaftsschäden, verursacht durch die Unwetter der letzten Wochen. Wenn die Weltgemeinschaft die Energiewende nicht schafft, wird sie auch ihre Klimaziele nicht erreichen. Und wenn die Klimaziele scheitern, leidet die gesamte Menschenfamilie. Deshalb gilt es bei den Anstrengungen um Energiewende und Klimaschutz nicht nachzulassen.

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten hat nun den Öffnet externen Link in neuem Fenster12. Energiebericht für den Zeitraum 2014 bis 2015 vorgelegt. Darin wird dargelegt, dass in Rheinland-Pfalz eine positive Entwicklung nimmt. Die Stromerzeugung aus regenerativen Energien hatte 2015 einen Anteil von 31 Prozent am Bruttostromverbrauch.Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse deckte 2015 rund elf Prozent des Brottoendenergieverbrauchs bei der Wärme- und Kälteerzeugung ab.

Dass Energieeffizienz und die Nutzung Erneuerbarer Energien nicht nur das Klima schützen, sondern gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur (regionalen) Wertschöpfung leisten, zeigt sowohl der Energiebericht des MUEEF, als auch der 'Öffnet externen Link in neuem FensterPraxisleitfaden Regionale Wertschöpfung mit der Energiewende' der Energieagentur Rheinland-Pfalz.