28.02.2017

Trendthema: Sektorkopplung

Foto: dena

Nicht nur im Stromsektor, sondern auch in den Bereichen Wärme, Kälte und Verkehr soll erneuerbarer Strom fossile Energieträger wie Öl und Gas nach und nach ersetzen. Das ist der Grundgedanke, der dem Begriff der Sektorkopplung zugrunde liegt. Denn nach wie vor wird im Wärme- und Kältebereich sowie dem Verkehrssektor zu viel fossile Energie verbraucht.

Wärme

Im Wärmebereich heißt das Schlagwort Opens external link in new windowPower-to-Heat, also Wärmeerzeugung aus erneuerbarem Strom.
Im Heizungskeller spielen dazu Wärmepumpen eine wichtige Rolle: Sie nehmen mit Hilfe von Strom Wärme aus der Erde auf, verdichten diese und erzeugen daraus Heizungswärme. Wärmespeicher können diesen Effekt zusätzlich verbessern.

Verkehr

Der Verkehrssektor ist der dritte große Verbrauchsbereich für Energie. Auch hier soll der Anteil des erneuerbaren Stroms deutlich ansteigen. Im Bahnverkehr ist dies bereits der Fall. Staatliche Kaufprämien sollen den Anteil an Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen deutlich erhöhen. Erneuerbarer Strom kann auch zur Erzeugung von Wasserstoff oder künstlichem Methan eingesetzt werden und im Verkehrsbereich eingesetzt werden. Die Technologie heißt hier Opens external link in new windowPower-to-Gas.

Beim diesjährigen Opens external link in new windowKongress der Energieagentur Rheinland-Pfalz wird der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, zum Thema „Sektorkopplung als Beitrag zur Energiewende“ einen Fachvortrag halten.