17.01.2017

Trendthema "Intelligente Stromzähler"

Foto: Discovergy

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sieht vor, flächendeckend alle Haushalte bis 2032 mindestens mit digitalen Zählern, sog. Smart Meter, auszurüsten. Smart-Meter Geräte sind intelligente Messsysteme, bestehend aus einem digitalen Stromzähler und einem Gateway. Sie sollen einen detaillierten Einblick in das Verbrauchsverhalten der Kunden geben und dadurch Stromfresser ausfindig machen und damit helfen, Einsparpotenziale sichtbar machen.

Die Daten werden aufbereitet und unter anderem an den Stromversorger und den Netzbetreiber übermittelt. Private Haushalte müssen erst ab 2020 Smart Meter Geräte installieren. Zunächst müssen nur Abnehmer mit einem Verbrauch von jährlich mehr als 10.000 Kilowattstunden intelligente Zähler zur Messung ihres Stromverbrauchs installieren.

Auch Betreiber von Strom erzeugenden Anlagen, wie etwa Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von mehr als sieben Kilowatt Leistung, müssen auf solche intelligenten Messsysteme umrüsten.

Intelligente Stromnetze, sog. Smart Grids, machen für die Netzbetreiber die Energiewende erst möglich. Netzkapazitäten können von Spitzenlastzeiten in lastschwächere Zeiten verschoben und die Energie damit besser genutzt werden. Verantwortlich für die Installation ist meist der örtliche Energieversorger.

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