Tag der Erde steht im Zeichen von SOS

Der Tag der Erde macht auf die Bedrohung der Erde aufmerksam.

Jedes Jahr am 22. April wird - seit 1970 - der 'Tag der Erde' gewürdigt. Der Aktionstag soll auf die Bedrohung der Erde durch Klimawandel, Umweltverschmutzung und ungezügeltes Konsumverhalten hinweisen und die Menschen für diese Themen sensibilisieren und im besten Fall zu einer Verhaltensänderung führen.

In diesem Jahr steht der Tag der Erde (englisch: earth day) unter dem Motto SOS. SOS steht für Save our Species, zu deutsch: rettet die Arten. Schon seit längerem ist klar, dass der Mensch auf vielfältige Art eine Bedrohung für die Erde ist: Die Überbevölkerung, ein ungezügelter Konsum oder die Überfischung der Weltmeere sind ebenso Symptome für diese Bedrohung, wie auch der menschengemachte Klimawandel, dessen Auswirkungen insbesondere in Rheinland-Pfalz schon heute spürbar sind. Extremwetterereignisse wie lange Dürreperioden oder sinflutartige Regenfälle mit Überschwemmungen werden künftig wohl immer häufiger auftreten, wenn es der Menschheit nicht gelingt, den Klimawandel aufzuhalten. Deshalb ist schnelles Handeln gefragt!

In mehr als 190 Ländern weltweit finden - oft über den 22. April hinaus - Aktionen und Kampagnen statt, die auf diese Bedrohungen aufmerksam machen, Hilfestellung geben, Menschen miteinander vernetzen und Medienpräsenz für die vielen Umweltinitiativen vor Ort schaffen. Akteure des Tages der Erde sind Menschen, Verbände, Organisationen, Wissenschaftler und Medien, die den Aktionstag als Bühne für Dialog und als Volksaktion für einen ökologisch geprägten Lebensstil verstehen und ihr Engagement vorstellen. Programmschwerpunkte des Earth Days sind Umweltbildung an Schulen, Umweltvolksaktionen zur Herausbildung eines ökologisch zukunftsfähigen Lebensstils, sowie die Veranstaltung von Symposien über lokale und globale Umweltstrategien.