01.08.2015

Sommer, Sonne – ab ins Freibad: Energieeffiziente Sanierung von Schwimmbädern

Energieeffiziente Sanierung des Rüllbergbades. Foto: Ewald Emmerich

Die Sommerferien haben begonnen und die Temperaturen klettern am Wochenende wieder weiter nach oben: Ab ins Freibad also. Doch die Energiekosten von Freibädern hinterlassen in  immer mehr Kommunen ein großes Loch im Haushalt - in einigen Orten sind die Schwimmbäder sogar von der Schließung bedroht.

Nicht das Freibad Rüllberg in der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein. Für sie war ein Workshop der Energieagentur Rheinland-Pfalz zum Thema energieeffizientes Schwimmbad Anlass, ihr in die Jahre gekommenes Rüllbergbad grundlegend energetisch zu sanieren. Nach einem gemeinsamen Vor-Ort-Gespräch mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz hat die Verbandsgemeinde ein Ingenieurbüro beauftragt, die Planung für die Sanierung des Schwimmbads zu übernehmen und die Bauarbeiten zu steuern.

Und die waren umfassend: Die Verbandsgemeinde hat die veraltete Technik und Beckenlandschaft von 1965 bzw. 1968 komplett erneuern lassen. Die Wasserfläche des Rüllbergbades wurde von insgesamt 668 m² auf 407 m² reduziert. Für die Beheizung der Wasserbecken hat die Verbandsgemeinde eine 250 m² große Solarabsorberfläche installieren lassen, die je nach Wetterlage das gesamte Schwimmbad beheizen kann. „Durch die Beckenverkleinerung in Kombination mit der Solaranlage kann die erforderliche Heizenergie je nach Wetterlage um mehr als 70 Prozent reduziert werden“, sagt Ewald Emmerich vom beauftragten Ingenieurbüro.

Alle diese Maßnahmen machen den laufenden Betrieb des Schwimmbads für die Verbandsgemeinde wirtschaftlicher. Und auch das Klima hat etwas davon: Durch die energieeffiziente Sanierung des Rüllbergbades werden künftig rund 44 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. Einem sonnigen, wirtschaftlichen und klimafreundlichen Badespaß steht nun nichts mehr entgegen.

Ausführliche Informationen zu der energieeffizienten Sanierung des Rüllbergbades sind hier abrufbar.