25.09.2014

So war der Mittwoch bei der Aktionswoche

Die landesweite Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ ist in vollem Gange. Wir fassen einige Veranstaltungen zusammen. Zur Fotogalerie.

Woher kommt der Strom aus der Steckdose? Wie funktioniert ein Energiesystem? Welche Folgen hat unsere Energieversorgung für die Umwelt? Und welche Aufgaben haben dabei Wissenschaftler? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich gestern Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Ahrweiler. Die EA European Academy of Technology and Innovation Assessment aus Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte dafür mehrere Schulklassen zum Workshop „Zukunft Energiewende“ eingeladen. Den ausführlichen Nachbericht finden Sie hier.

Auch die Realschule plus Niederzissen war bei der Aktionswoche dabei. Die Schule wurde im Jahr 2011 energetisch saniert und zeichnet sich durch ihr fortschrittliches Energiekonzept aus. Gestern konnte die Schule mitsamt Pellet-Zentralheizungsanlage besichtigt werden. In Vorträgen wurde das Energiekonzept vorgestellt. Den ausführlichen Nachbericht finden Sie hier.   

Im Westerwald stellte gestern die Verbandgemeinde Wallmerod die Brennstoffzelle im Verwaltungsgebäude vor. Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Abwärme der Brennstoffzelle zur Vorwärmung der Ansaugluft für eine Gas-Luft-Wärmepumpe genutzt wird, so dass diese noch einen besseren Wirkungsgrad erreicht. Das Projekt ist einzigartig in der Region und lockte am Mittwochnachmittag viele interessierte Gäste ins Rathaus. Den ausführlichen Nachbericht finden Sie hier.   

40 Teilnehmer nahmen gestern an der Besichtigung der Wintershall-Erdölförderanlage in Landau teil und informierten sich über hocheffiziente KWK-Anlagen und innovative Pumpenantriebe, die dort zum Einsatz kommen. Der Betriebsleiter der Anlage, Rainer Ihl, sagte: „Erdöl ist zum Verbrennen viel zu Schade – sinnvoller ist der Einsatz für die Erzeugung von Medikamenten, Farben oder Kunststoffen.“  

In Simmern fand die Auftaktveranstaltung zur Seminarreihe „Rhein-Hunsrück spart Strom“ statt.

In Speyer, bei der COLLECTUS-Energieversorgung, gab es Informationen zum Heizen mit Holz und Sonne. Bei EUROSOL in Ludwigshafen ging es um den Einsatz von Solarstrom und die Senkung der Stromkosten. Bei der Fachveranstaltung „Gebäudesanierung quo vadis?“ standen die Qualität von Wärmedämmungen, die Wirtschaftlichkeit von Effizienzmaßnahmen, die Neuerungen bei der EnEV und Fördergelder im Fokus. Über 120 Teilnehmer sind der Einladung der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar (E2A) gefolgt. Den ausführlichen Nachbericht finden Sie hier.

Bereits am Dienstag referierte in Römerberg die Energiebeauftragte des Rhein-Pfalz-Kreises, Elke Bröckel, zum Thema „Energie aus der Sonne – Wie werde ich zum Erzeuger“. Sie stellte in ihrem Vortrag das Solarkataster des Rhein-Pfalz-Kreises und der Stadt Ludwigshafen am Rhein vor und ging auf Fördermöglichkeiten und die Möglichkeiten der Nutzung von Sonnenenergie ein. Das Solarkataster zeigt für jedes Gebäude im Rhein-Pfalz-Kreis und in Ludwigshafen, ob eine Nutzung von Photovoltaik oder Solarthermie für den Hausbesitzer sinnvoll ist. Zudem kann eine Finanz- und Ertragsrechnung erstellt werden. Nach dem Vortrag wurde rege über die Energiewende diskutiert und verschiedene Szenarien der Solarnutzung durchgesprochen.

Schon am Sonntag zeichnete Marc Wartenphul von der Energieagentur Rheinland-Pfalz die Energielandschaft Morbach als Leuchtturmprojekt der Energiewende aus. Bei einer Führung durch die Energielandschaft informierten sich u.a. auch eine Gruppe indischer Maschinenbaustudenten über die technischen Aspekte der Energiewende in Deutschland.

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Aktionswochenkalender, der eine laufend aktualisierte landesweite Übersicht über alle Veranstaltungen bietet, die sich komfortabel nach Datum und Region anzeigen lassen.