01.03.2017

Smart-Grids-Woche diesmal mit Fachtagung und zwei Fachexkursionen

Die Smart-Grids-Woche 2017 findet in diesem Jahr auf Einladung der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH gemeinsam mit der Transferstelle Bingen und der StoRegio e.V. vom 22.-24. März 2017 statt. Die Veranstaltung bietet mit einer Fachtagung am 22. März und zwei Fachexkursionen am 23. und 24. März wieder attraktive Möglichkeiten, sich über aktuelle Entwicklungen und Projekte zur intelligenten Weiterentwicklung des Energiesystems zu informieren.

Fachtagung

Den Auftakt der Veranstaltungswoche bildet am Mittwoch, 22. März 2017, die Fachtagung „Smart-Grids und Virtuelle Kraftwerke – heute und morgen“ in Worms. Gastgeber ist die EWR Netz GmbH in der "Turbinenhalle und Kesselhaus" in Worms. Im Mittelpunkt von Vorträgen und Diskussionen stehen die beiden Themenschwerpunkte "Netzdienstleistungen" und "Sektorkopplung". Die Teilnahmegebühr an der Fachtagung beträgt 95 Euro zzgl. MwSt. Anmeldungen sind bis Montag, 20. März 2017, unter www.tsb-energie.de möglich.

Fachexkursionen

Unter dem Motto „Smart Grids on tour“ bieten zwei Opens external link in new windowFachexkursionen am 23. und 24. März in Pirmasens und Kisselbach jeweils direkte Einblicke in bereits umgesetzte Projekte:

-          Donnerstag, 23. März 2017, 9.30-14 Uhr: "Biologische Methanisierung - innovative Power-to-Gas-Technologie im Energiepark Pirmasens-Winzeln"

 Programm und Anmeldung

-          Freitag, 24. März 2017, 9.30-14 Uhr : "SmartOperator (SmOp) - intelligentes Stromnetz in Kisselbach/Hunsrück"

Programm und Anmeldung

In vielen Regionen in Rheinland-Pfalz ist der dezentrale Ausbau erneuerbarer Energien bereits weit fortgeschritten, vgl. Opens external link in new windowEnergieatlas Rheinland-Pfalz.  Gerade für ländliche Räume mit hohen Erzeugungskapazitäten und z.T. bereits heute vorhandener Überschüsse in der Stromerzeugung, ergeben sich hieraus Chancen. Neben der Speicherung und dem hierdurch ermöglichten zeitverschobenen Einsatz von Stromüberschüssen, können diese z.B. für eine anderweitige Nutzung eingesetzt werden, etwa der Wärmeerzeugung bzw. der Elektromobilität und damit verschiedene Sektoren der Energiewirtschaft gekoppelt und Synergien genutzt werden. Intelligente Stromnetze ermöglichen darüber hinaus die Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch und ermöglichen die Interaktion zwischen Erzeugungszentren im ländlichen Raum mit urbanen Lastzentren.

In Rheinland-Pfalz werden derzeit von verschiedenen Partnern in Kommunen und der Energiewirtschaft wegweisende Projekte hierzu umgesetzt. So werden z.B. im Rahmen des Anfang des Jahres gestarteten Projekts  Opens external link in new window„Designetz: Baukasten Energiewende – Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“ Lösungen für eine zukunftsweisende, sichere und effiziente Energieversorgung entwickelt und aufgezeigt. In das Projekt werden 12 Demonstrations- und Hebelprojekte mit rheinland-pfälzischer Beteiligung eingebracht, mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Mio. EUR.