Signal Iduna Umwelt- und Gesundheitspreis

Fördernews

Nunmehr zum 19. Mal orgainsieren die Handwerkskammer Hamburg und die Signal Iduna Gruppe den bundesweit anerkannten Umwelt- und Gesundheitspreis, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Mitmachen können kleine und mittlere Unternehmen sowie Fachinstitute, Ingenieurbüros, Dienstleister, Einzelpersonen und Kooperationen sowie Teams.

Gesucht werden diverse gute Ideen zu ganz pragmatischen Problemlösungen und Umsetzungen im Umwelt- und Arbeitsschutz.

Einsendung können per Post oder E-Mail zugeschickt werden.

Die Ausschreibungsfrist endet am 29. April 2019. Die Verleihung findet am 25. Oktober im ELBCAMPUS der Handwerkskammer in Hamburg-Harburg statt.

Die Preisträger 2017

Den ersten Preis (dotiert mit 7.000 Euro) erhielt Stephanie Wiermann aus Horst/Elmshorn für das in Hamburg gestartete Umweltprojekt „Refill“ zur Vermeidung von Transporten und Abfall. Eine wirklich einfach umzusetzende Idee: Geschäfte besorgen sich die tropfenförmigen „Refill“-Aufkleber fürs Schaufenster. Das signalisiert Kunden, dass diese ihre mitgebrachte Wasserflasche im Laden kostenfrei mit Leitungswasser, einem unserer am besten überwachten Lebensmittel, auffüllen können. „Refill“ läuft mittlerweile in gut 50 Städten und soll weiter wachsen.

Beim zweiten Preisträger (5.000 Euro), dem Projekt „kidstime“ im Agaplesion Diakonieklinikum in Rotenburg/Wümme, dominiert der gesundheitliche Aspekt. Hier kümmert man sich um die Belange und Sorgen von Kindern psychisch erkrankter Eltern. Die Jury wertet die Unterstützung durch innovative und kreative Methoden als wirksame Stärkung in einer der häufigsten Erkrankungsursachen in Deutschland.

Die Firma ASD (Automatic Storage Device) aus Umkirch im Breisgau fokussiert mit ihrer drittplatzierten Innovation (2.500 Euro) eines der drängendsten Probleme der Energiewende: Durch eine neuartige Steuerungstechnologie namens „PACADU“ für Stromspeicher in Parallelschaltung entwickelt wird die Lebensdauer der Zellen eines Stromspeichers erhöht, Wartung und Austausch erleichtert und sie ermöglicht es, unterschiedliche Speicherzellen gemeinsam zu betreiben.

Frau Christine Stecker aus Hamburg-Eimsbüttel erhielt den Sonderpreis (500 Euro) für das „Urban-Gardening“-Projekt „Stephanusgarten“. Es hat einen klaren Nachahmer-Effekt. Aus einer teils versiegelten öffentlichen Grünanlage entstand ein ökologisch wertvoller Nachbarschaftsgarten mit heimischen Pflanzen und Gemüsebeeten; auch haben bereits andere Anwohner in der Umgebung bei sich Gärten angelegt.