10.11.2015

Schulungsreihe für Energiebeauftragte abgeschlossen

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz, Schulung für Energiebeauftragte in Rockenhausen mit Bärbel Schäfer, Umweltbeauftragte der Ev. Kirche der Pfalz (2 v.r.) und Claudia Lill, Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH (Mitte bzw. 4.v.r)

Mit der Schulung für Energiebeauftragte in Rockenhausen endete am 5. November 2015 die Schulungsreihe (Mai – November 2015) für Energiebeauftragte und Interessierte, die die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) und die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH gemeinsam angeboten haben.

Insgesamt hatten rund 80 Teilnehmer an der Schulungsreihe teilgenommen. Neben Energiebeauftrage der Ev. Kirche der Pfalz, die größtenteils auch Presbyter und Presbyterinnen sind, nahmen auch  Vertreter katholischer Gemeinden des Bistum Speyer und Vertreter des bischöflichen Bauamtes des Bistum Speyer an den Veranstaltungen teil.

Claudia Lill, Referentin für Energieeinsparung/Energieeffizienz bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz und Oliver Decken, Energieagentur Rheinland-Pfalz, gaben in ihrem Vortrag einen praxisnahen Überblick über das Thema Grundlage Energiemanagement in kirchlichen Gebäuden, Nutzerverhalten und gering investive Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten, energieeffiziente Beleuchtung und Anlagentechnik, sowie nachhaltige und energetische Gebäudesanierung.

Außerdem wurden mögliche Förderprogramme, u.a. die Förderung für Klimaprojekte von Religionsgemeinschaften im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), aufgezeigt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer durch Herrn Dipl. Ing. Carl-Ludwig Krüger, Umweltauditor und Energiebeauftragter in Ellerstadt, eine Einführung in das Thema „Kirchenheizung“ sowie in die Verbrauchskontrolle mit der neuen Version der Software AVANTI, die die Landeskirche den Gemeinden zur Verfügung stellt. Mit dem Programm nehmen die Energiebeauftragten der Kirchengemeinden regelmäßig Zählerstände auf, überwachen die Energieverbräuche und werten diese aus.

Die Teilnehmer nahmen so manche praxisnahen Tipps und Impulse mit und brachten Ihre persönliche Erfahrung ein.

Die Schulungen in Kooperation mit der Evangelischen Kirche der Pfalz werden im Jahr 2016 fortgesetzt.