17.05.2016

Schulung für Energiebeauftragte und Interessierte in Kirchengemeinden

Am 10. Mai 2016 ging es im protestantischen Gemeindehaus "Siebenpfeifferhaus" in Homburg energetisch zur Sache: Energiebeauftragte der Ev. Kirche der Pfalz und Interessierte katholischer Gemeinden, darunter Steffen Glombitza, Umweltbeauftragter der Diözese Speyer und Bärbel Schäfer, Umweltbeauftragte der Ev. Kirche der Pfalz, tauschten sich über ihre Handlungsmöglichkeiten aus. Die sinnvolle Senkung des Energieverbrauchs von Kirche, Gemeindehaus, Kindergarten und weiteren kirchlichen Liegenschaften entlastet nicht nur den Geldbeutel der Gemeinde, sondern ist gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Claudia Lill von der Energieagentur Rheinland-Pfalz gab in ihrem Vortag einen praxisnahen Überblick über das Thema Grundlage Energiemanagement in kirchlichen Gebäuden, Nutzerverhalten, energieeffiziente Beleuchtung, energetische Sanierung sowie Anlagentechnik. Außerdem wurden mögliche Förderprogramme, u.a. die Förderung für Klimaprojekte von Religionsgemeinschaften im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), aufgezeigt. Außerdem erhielten die 17 Teilnehmer durch Dipl. Ing. Carl-Ludwig Krüger, Umweltauditor und Energiebeauftragter in Ellerstadt, eine Einführung in die Verbrauchskontrolle mit der neuen Version der Software AVANTI, die die Landeskirche den Gemeinden zur Verfügung stellt. Mit dem Programm nehmen die Energiebeauftragten der Kirchengemeinden regelmäßig Zählerstände auf, überwachen die Energieverbräuche und werten diese aus.

Im zweiten Halbjahr 2016 ist am 3. November im Diakonissenhaus in Haßloch eine weitere Schulung in Kooperation mit der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz geplant. Anmeldung für diese Folgeveranstaltung sind bei der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Ev. Kirche in der Pfalz unter umwelt(at)frieden-umwelt-pfalz(dot)de möglich. Die Schulungen finden jeweils von  18 - 22 Uhr statt.