Regionalforum Wärme in Koblenz

Teilnehmer des Regionalforums Wärme in Koblenz

Rund 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf den Wärmesektor zurück. Die Zahl verdeutlicht das große, bisher ungenutzte Potenzial für den Klimaschutz. „Gerade bei der Wärmewende gibt es Handlungsbedarf: Die erneuerbaren Energien haben im Wärmebereich erst einen Anteil von elf Prozent. Um das zügig zu ändern, haben wir in Rheinland-Pfalz das Wärmekonzept auf den Weg gebracht. Mit der Förderung von Nahwärmenetzen, Konzepten zur energetischen Quartierssanierung sowie Sanierungsmanagern zur Hilfestellung bei der Maßnahmenumsetzung unterstützen wir Kommunen, Unternehmen und Privatleute bei der Umsetzung ihrer Wärmewende“, erläuterte Umweltstaatssekretär Thomas Griese beim Regionalforum Wärme der Energieagentur Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Mehr als 100 Vertreter aus Kommunen, Verwaltungen, von Energieversorgern sowie aus Planungs- und Ingenieurbüros kamen zur Veranstaltung. In vier Foren sprach man über Energiemanagement, Energiekonzepte, Sanierungsfahrpläne, energieeffiziente Gebäude sowie Fördermöglichkeiten. Ziel des Regionalforums ist es außerdem, eine Diskussionsplattform zu bieten und Menschen zusammenzubringen, die sodann Projekte für das kommende Jahr entwickeln.

Die Wärmeinitiative der Energieagentur Rheinland-Pfalz knüpft an das Wärmekonzept der Landesregierung an und soll die lokalen Wärmewenden unterstützen und vorantreiben. In Pilotregionen wie dem Pfälzerwald, der Region Trier und dem Rhein-Lahn-Kreis werden bereits regionale Wärmekonzepte entworfen. Nun zählt auch Koblenz zu den Pilotregionen.

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