30.08.2016

Regionale Netzstellen Nachhaltigkeits-Strategien nehmen ab September ihre Arbeit auf

Vertreter der kooperierenden Organisationen für die Regionale Netzstelle West, (im Bild rechts: Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz), Foto: Germanwatch, Jana Schmidt

Künftig sollen sich Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft beim Thema Nachhaltigkeit besser vernetzen. Dazu sollen ab September 2016 vier sog. Öffnet externen Link in neuem FensterRegionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien - kurz RENN - beitragen. Rheinland-Pfalz wird zusammen mit Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland der regionalen Netzstelle RENN West angehören. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, wird die Netzstelle an die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21) in Bonn angedockt.

Die Netzstellen sollen in den nächsten fünf Jahren neue Impulse im Wissenstransfer und in der Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie setzen. Dabei sollen globale Nachhaltigkeitsthemen auf die lokale Ebene herunter gebrochen werden, wie etwa bei den Themen emissionsarme Mobilität und bewussterer Konsum. Klaus Reuter, Geschäftsführer der LAG 21:"Die Ziele der Agenda 2020 können nur erreicht werden, wenn alle an einem Strang ziehen: Staaten, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger". Die RENN sollen vor Ort praktische Ideen bündeln und konkretes Engagement koordinieren. Dabei sollen auch Menschen zu Wort kommen, die bislang noch nicht nachhaltig denken und handeln.

Für die bessere Vernetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen stehen in den nächsten fünf Jahren für die vier Netzstellen 10 Millionen Euro zur Verfügung. Unterstützt wird die Arbeit der RENN auch vom Rat für Öffnet externen Link in neuem FensterNachhaltige Entwicklung (RNE) der Bundesregierung.