Region Trier und Landkreis Bernkastel-Wittlich weit vorne beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Der Statusbericht enthält Zahlen, Daten und Fakten zur Energiewende in Rheinland-Pfalz.

Während Experten bei der weltweiten Klimakonferenz im polnischen Kattowitz über ein Regelwerk zum Pariser Klimaschutzabkommen diskutieren, zeigt der neue Statusbericht der Energieagentur Rheinland-Pfalz, wo hier im Land Fortschritte bei Klimaschutz und Energiewende erzielt wurden und wer sich hier besonders ausgezeichnet hat. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich im Großraum Trier gehört zu den Vorzeigeregionen. Er hat im Jahr 2016 rund 49 Megawatt (MW) Leistung aus Erneuerbaren Energien zusätzlich aufgebaut. Das war der größte Zubau in ganz Rheinland-Pfalz. Auf Rang zwei folgte die Vulkaneifel mit 34 MW vor der Südwestpfalz mit 26 MW-Zubau.

Einen wesentlichen Anteil am Zubau der Erneuerbaren Energien im Kreis Bernkastel-Wittlich hatte die Windenergie (33 MW). Auch zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen steuerten 14 MW zur positiven Entwicklung bei. Innerhalb von nur einem Jahr wuchs der Bestand an Erneuerbaren Energien-Anlagen im Landkreis um 15 Prozent.

Auch die Bürgerinnen und Bürger der Region Trier können auf ihren Beitrag zur Energiewende stolz sein. Die Planungsregion Trier wies 2016 die höchste Dichte von Anlagen nach dem Erneuerbare Energien-Gesetzt aus - bezogen auf die installierte Leistung je 1.000 Einwohner.

Die Statusberichte zur Energiewende in Rheinland-Pfalz sind eine Ergänzung zum bestehenden Online-Portal des Energieatlas Rheinland-Pfalz, in dem Kommunen, Unternehmen, Bürgergenossenschaften, Verbände und die Bürger Daten zu Strom, Wärme, Mobilität und kommunalen Klimaschutzaktivitäten abrufen können.