10.11.2017

Positive Erfahrungen an einem weitläufigen Tagungsort

Sabine Minninger, Referentin für Klimapolitik bei Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst (Bild: Sabine Minninger)

Sabine Minninger sieht in diesen Tagen zwei gute Gründe sich zu freuen. Die Referentin für Klimapolitik beim evangelischen Entwicklungsdienst „Brot für die Welt“ hat ihre Wurzeln im Südwesten, lebt und arbeitet in Berlin und nimmt  derzeit an der Weltklimakonferenz in Bonn teil. Und sie ist beeindruckt von der Mächtigkeit der Konferenz, schon rein räumlich: „Die Busse brauchen 15 Minuten für den Transfer zwischen den Tagungsorten“, berichtet sie. „Und allein die Zeltstadt ist ungeheuer weitläufig.“

Die Anlässe ihrer Freude sind jedoch von anderer Art. Als sehr positiv empfindet sie „den Schulterschluss zwischen dem Präsidentschaftsland Fidschi und der Bundesrepublik, geprägt von Solidarität“. Der zweite Anlass: „Deutschland hat ganz früh 100 Millionen Euro zugesagt für zwei Fonds zur Unterstützung armer Länder. Solche Zusagen gibt es üblicherweise erst gegen Ende einer derartigen Konferenz; so lange dienen sie als Verhandlungsmasse. Wer früh einzahlt, macht deutlich, dass er es wirklich ernst meint.“