Niederkirchen entwickelt Ideen für den Klimaschutz vor Ort: Zukunftswerkstatt Klimaschutz in der Westpfalzhalle

Niederkirchen entwickelt Ideen für den Klimaschutz: Zukunftswerkstatt in der Westpfalzhalle

Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Niederkirchen entwickeln im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Ideen für den Klimaschutz. (Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz)

In der Ortsgemeinde Niederkirchen fand im Rahmen des Projektes KlikK aktiv (Klimaschutz in kleinen Kommunen durch ehrenamtliche Klimaschutzpaten) die erste Zukunftswerkstatt Klimaschutz in der Westpfalzhalle Niederkrichen statt. Mehr als 50 interessierte Bürger entwickelten gemeinsam mit Ortsbürgermeister Wolfgang Pfleger, Projektleiterin Lisa Rothe und der Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, Bianca Gass, Projektideen für eine nachhaltige Zukunft in Niederkirchen. 

Verschiedene Themen wurden diskutiert

An den Thementischen Mobilität, Biodiversität, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, lokaler Tourismus sowie Klimaschutz im Alltag diskutierten die Teilnehmer über Maßnahmen wie Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, die Anlage von Themenwanderwegen, Sensibilisierungsmaßnahmen wie Informationsabenden zum Thema Photovoltaik und energetischer Gebäudesanierung, aber auch zu Ideen wie die Nutzung von „Ehda-Flächen“ für die Anlage von Blühstreifen im Sinne der Biodiversität.

Umsetzung von Maßnahmen ist zeitnah geplant

Einige dieser Maßnahmen sollen bereits zeitnah umgesetzt werden. Dazu werden sich die interessierten Bürger der Gemeinde Niederkirchen in Arbeitsgruppen treffen und mit der Unterstützung der Energieagentur Rheinland-Pfalz die Projekte ausgestalten und in die Umsetzung bringen. Auch die Gründung eines Klimaschutz-Beirates wird aktuell diskutiert.

„Es ist toll zu sehen, dass sich so viele Menschen vor Ort für das Thema Klimaschutz interessieren und aktiv Projekte mitgestalten möchten.“, sagt Projektleiterin Lisa Rothe. „Der Ansatz, gemeinsam mit ehrenamtlichen Kümmerern in den kleinen Gemeinden zu arbeiten, wird sehr gut angenommen – die Menschen im Ort kennen sich und reden miteinander über geplante Projekte und Veranstaltungen, so erreichen wir wirklich viele Bürger und können gemeinsam aktiv die Zukunft des Ortes gestalten“.