02.08.2018

Neuveröffentlichung des Förderaufrufs für innovative Klimaschutzprojekte in 2019

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert bereits seit 2008 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, um die Treibhausgasemissionen zu senken.

Das Öffnet externen Link in neuem FensterFörderprogramm für innovative Klimaschutzprojekte, das bereits 2017 durchgeführt wurde, wird voraussichtlich in 2019 neu veröffentlicht. Es zielt darauf ab, neuartige und nachhaltig wirkende Konzepte im Klimaschutz zu entwickeln und umzusetzen. Diese Konzepte sollen bundesweit sichtbar werden und als Vorbild dienen. Erfahrungsaustausch und die Vernetzung sollen im Rahmen des Programmes gefördert und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Gefördert werden nicht-investive Projekte in den Bereichen Kommune, Verbraucher, Wirtschaft und Bildung, die mithelfen, die Treibhausgasemissionen zu senken und zielgruppenspezifische Hemmnisse beseitigen. Das Förderungsprogramm wird durch den Projektträger Jülich betreut.

Die geförderten Projekte sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Verwirklichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele der Bundesregierung und damit des Leitbildes „100-Prozent-Klimaschutz" leisten, indem bundesweit Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Kommune, Verbraucher und Bildung aktiviert werden. Von einer Förderung ausgeschlossen sind investive Vorhaben sowie Vorhaben aus den Bereichen, Elektromobilität sowie Anpassung an den Klimawandel. Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen ist ausgeschlossen.

Die Neuveröffentlichung des Förderungsaufruf ist für Anfang 2019 geplant. Bei einer Bewilligung der Förderung können die Antragssteller frühestens ein Jahr nachdem die Einreichungsfrist abgelaufen ist, mit einem Projektstart rechnen. Die Durchführung des Projektes erstreckt sich für gewöhnlich auf drei Jahre.