23.11.2016

Neuerungen zum KfW-Programm Erneuerbare Energien "Standard"

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien „Standard“ (Programmnummer 270) vermeldet einige Neuerungen:

Ab sofort werden auch Maßnahmen zur Flexibilisierung von Stromangebot und -nachfrage sowie zur Digitalisierung der Energiewende gefördert. Der Fördergegenstand umfasst die Flexibilisierung von Stromnachfrage und -angebot, Digitalisierung der Energiewende mit dem Ziel, die erneuerbaren Energien systemverträglich in das Energiesystem zu integrieren. Außerdem die Errichtung, Erweiterung und den Erwerb von Anlagen zur kurz- und langfristigen Speicherung von Strom (auch Power-to-heat-, Power-to-gas-, Power-to-liquid-Anlagen). Weiterhin werden technische Anpassungen zur Auslegung von Erneuerbare-Energien-Anlagen auf eine flexiblere und bedarfsgerechtere Stromerzeugung (z. B. Erhöhung der Generatorleistung bei geringerer Volllaststundenzahl bei Biomasseanlagen, Ausweitung des Gasspeichervolumens bei Biogasanlagen) gefördert.

Weitere Förderungsgegenständen sind: Überbetriebliches Lastmanagement: Maßnahmen gewerblicher und industrieller Energieendverbraucher, um flexible Lasten für das Stromversorgungssystem nutzbar zu machen. Finanziert werden Investitionen in moderne Mess-, Regel- und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten (z. B. Wärme-, Kälteoder Materialspeicher). Darübe hinaus  die     Installation moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme und damit verbundene technische Nachrüstungs- und Umbaumaßnahmen

Die Förderung im KfW-Programm Erneuerbare Energien „Standard“ erfolgt in Form von zinsgünstigen Krediten. Neu im Programm ist eine Kreditlaufzeit von bis zu 15 Jahren bei drei tilgungsfreien Jahren. Auch die Programmnummer hat sich geändert: aus 270/274 wird 270.


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