29.03.2016

Neuerungen in den KfW-Programmen „Energieeffizient Bauen“ & „Energieeffizient Sanieren“

Die KfW führt zum 1. April 2016 den neuen Förderstandard „KfW-Effizienzhaus 40 plus“ im Rahmen des Programms „Energieeffizient Bauen“ ein. Das „KfW-Effizienzhaus 40 plus“ löst das „KfW-Effizienzhaus 70“ ab, da mit der Öffnet internen Link im aktuellen FensterEnergieeinsparversordnung (EnEV) 2016 höhere energetische Anforderungen für Wohngebäude gelten. Mit dem Förderstandard „Effizienzhaus 40 plus“ fördert die KfW Gebäude, die Energie erzeugen sowie speichern und so den verbleibenden, sehr geringen Energiebedarf überwiegend selbst decken können.

Die Förderung erfolgt in Form von zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen in folgender Höhe:

  • KfW-Effizienzhaus 40 plus: 15 Prozent des Zusagebetrags (bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit)
  • KfW-Effizienzhaus 40: 10 Prozent des Zusagebetrags (bis zu 10.000 Euro für jede Wohneinheit)
  • KfW-Effizienzhaus 55: 5 Prozent des Zusagebetrags (bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit).

Außerdem hat die KfW weitere Änderungen im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ beschlossen. So verdoppelt sich der Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro auf 100.000 Euro. Bauherren haben darüber hinaus einen verbindlichen Anspruch auf einen Baubegleitzuschuss für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses in Höhe von 50 Prozent der Kosten, maximal jedoch 4.000 Euro. Außerdem bietet die KfW eine 20-jährige Zinsbindung an.

Die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen durch die KfW ist ab 1. April 2016 nicht mehr möglich. Bisher hat sie stromerzeugende Heizungen und kleine Blockheizkraftwerke im Programm „Energieeffizienz Sanieren“ über zinsgünstige Kredite (Programmnummer 151/152) und über einen Zuschuss (Programmnummer 430) gefördert. Bis zum 31. März 2016 können noch Förderanträge nach den bisherigen Bedingungen für Heizungsmodernisierungen mit einem BHKW gestellt werden.