Neue CO2-Bilanz der Stadt Frankenthal: Nahe am Ziel von 30% Einsparung gegenüber 1990

Quelle: Stadt Frankenthal

Die Fortschreibung der CO2-Bilanz aus dem Jahr 2011 ergab folgende Ergebnisse:

Der Gesamtenergieverbrauch der Stadt betrug im Jahr 2016 rund 1.200 GWh/a. Mit einem Anteil von ca. 47% am Gesamtenergieverbrauch sind die Privaten Haushalte nach wie vor die größte Verbrauchergruppe. Der Verkehr steht mit ca. 29% nun schon an zweiter Stelle, Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleister stehen hingegen mit ca. 22% nur noch an dritter Stelle. Den kleinsten Anteil am Gesamtverbrauch machen die städtischen Liegenschaften mit 2,6% aus.

Der Gesamtstromverbrauch aus erneuerbaren Stromquellen ist um ca. 9% auf 19.505 MWh/a angestiegen, hingegen ist der Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Wärmequellen um ein Drittel auf ca. 2.700 MWh/a gesunken. In beiden Bereichen liegt Frankenthal also weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt, weshalb hier wesentlicher Handlungsbedarf besteht. Während sich der Wärmeverbrauch der Privaten Haushalte sowie der Energieverbrauch im Verkehrssektor sichtlich erhöht haben, konnte der Gesamtenergieverbrauch bei den Liegenschaften um ca. 7% gesenkt werden.

Damit belaufen sich die CO2-eq-Emissionen auf Grundlage des Gesamtenergieverbrauchs auf etwa 318.700 t/CO2 im Jahr 2016, was pro Einwohner Treibhausgasemissionen von etwa 6,57 t/CO2-eq pro Kopf entspricht.

Die leicht verschlechterte Bilanz liegt vor allem im höheren Wärmevebrauch aufgrund eines kälteren Winters in 2016 sowie im bundesweit angestiegenen Energieverbrauchs des Verkehrssektors begründet. Dennoch ist die Stadt nahe am Ziel der 30% Einsparung bis 2020.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen die Klimaschutzmanagerin der Stadt, Frau Eggers