22.02.2017

Netzwerktreffen „Energetischer Quartiersansatz und integrierte Lösungen" zum Thema "Energieversorgung im Quartier“

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am 3. Netzwerktreffen „Energetischer Quartiersansatz und integrierte Lösungen“ teil, das unter dem Motto „Energieversorgung im Quartier“ in Kaiserslautern stattfand. Zunächst stellte Benjamin Herrmann, Energieagentur Rheinland-Pfalz, die gerade erschienene Studie Opens external link in new window„Energetische Stadtsanierung in Rheinland-Pfalz - Umsetzungsstand und Praxiserfahrungen auf kommunaler Ebene vor. Sie entstand in Kooperation zwischen der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Finanzministerium des Landes.

Aufgewertet wird das Thema Quartierssanierung durch das neue „Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz“. So soll der Förderanteil der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Quartierskonzepte und Sanierungsmanagement in Höhe von 65 Prozent durch eine geplante Landesförderung in Höhe von 20 Prozent der Kosten ergänzt werden. Damit würde sich der Eigenanteil der Kommunen auf 15 Prozent reduzieren, bei finanzschwachen Kommunen ist gar eine Reduzierung auf 5 Prozent vorgesehen.

Georg Dräger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhaunen, erläuterte in seinem Vortrag die Ausgangssituation in seiner Gemeinde und schilderte die Hintergründe, die zur Entscheidung für ein energetisches Quartierskonzept geführt haben.

Prof. Dr. Peter Heck, Geschäftsführender Direktor am Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), stellte das Projekt „Zero Emission Nature Protection Areas“ (ZENAPA) vor, in dem das IfaS Projektkoordinator ist und u.a. das Biosphärenreservat Pfälzerwald, der Nationalpark Hunsrück-Hochwald sowie der UNESCO Geopark Vulkaneifel im Partnerkonsortium vertreten sind.

Zum Abschluss des Netzwerktreffens berichtete Witold Kreutz, Leiter Vertrieb Energiedienstleistung bei Pfalzwerke AG, in seinem Vortrag „Auf dem Weg zur energieautarken Quartiersentwicklung“ von einem Projekt zur „ökologischen und ökonomischen Wärme- und Stromversorgung“, bei dem ein hoher Autarkiegrad erzielt werden konnte.

Interessenten an der Teilnahme im Netzwerk „Energetischer Quartiersansatz und integrierte Lösungen“ können sich per E-Mail wenden an: benjamin.herrmann(at)energieagentur.rlp(dot)de