Netzwerkgründung für Energie- und Ressourceneffizienz

Gründung des Netzwerks „Energie- und Ressourceneffizienz Kommunaler Abwasserbetriebe für die Region Eifel / Mosel / Hunsrück“

Der Landesverband Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) freut sich über eine Förderzusage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (KSI). Durch die Förderung in Höhe von mehr als 200.000 Euro wird die Gründung des Netzwerks „Energie- und Ressourceneffizienz Kommunaler Abwasserbetriebe für die Region Eifel / Mosel / Hunsrück“ möglich. Das Netzwerk wird inhaltlich mitgetragen vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF), den kommunalen Spitzenverbänden im Land und der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Ziel der am Netzwerk beteiligten Unternehmen ist, mit nachhaltigem Handeln zur Erreichung der Umweltziele der Agenda 2030 beizutragen. Die Organisation und Sachverwaltung der Fördermittel übernimmt als Antragsteller der DWA Landesverband Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Netzwerks am 9. September 2020 in Trier schließen der DWA-Landesverband und die Energieagentur Rheinland-Pfalz eine Vereinbarung ab, um künftig gemeinsam an der Stärkung des Klimaschutzes zu arbeiten.

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde

Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung haben sich die Vereinten Nationen im Jahr 2015 auf 17 Nachhaltigkeitsziele mit 169 Zielvorgaben geeinigt. Bei zehn der 17 sogenannten Sustainable Development Goals (SDG) können Kommunen und Werke in Rheinland-Pfalz durch gemeinsames und abgestimmtes Handeln zur Erreichung der Umweltziele beitragen.

Im Sinne des Grundsatzes „global denken – lokal handeln“ haben sich nun neun kommunale Eigenbetriebe in der Region Eifel / Mosel / Hunsrück zu einem Netzwerk verbunden: Die Stadtwerke Bitburg, die Südeifelwerke Irrel AöR sowie Verbandsgemeindewerke in Kelberg, Konz, Maifeld in Polch, Prüm, Schweich, Ulmen und Zell wollen durch gemeinschaftliches Vorgehen Nachhaltigkeitsziele wie das Recht auf sauberes Wasser, bezahlbare und saubere Energie und nachhaltige Städte und Gemeinden unterstützen und sich für eine lebenswerte Umwelt einsetzen.

Ziel der Netzwerkarbeit ist es, in der engen regionalen Zusammenarbeit die Zukunftsaspekte der Energie- und Ressourcenoptimierung bei steigenden (Wasser-)Reinigungskosten zu analysieren, Lösungen zu finden und diese gemeinsam und zeitnah umzusetzen. Darüber hinaus gewährleistet das Netzwerk eine fachliche und organisatorische Unterstützung für alle Netzwerkteilnehmer.

Neben dem Erfahrungsaustausch sind vor allem die Entwicklung, Umsetzung und das Monitoring konkreter Maßnahmen Ziel und Zweck des Netzwerks. Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz begleitet die Energieagentur Rheinland-Pfalz als kompetenter Dienstleister.

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