Ministerin Höfken besucht im Rahmen der Wärmetour 2019 Bad Dürkheim

Umweltministerin Höfken diskutierte in Bad Dürkheim mit Schülern, die im Rahmen der 'Fridays for Future' für mehr Klimaschutz und Zukunftschancen demonstrieren.

Bad Dürkheim geht beim Thema Wärme "mit gutem Beispiel voran", sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei einem Besuch am Freitag (08.02.) in der Kur- und Kreisstadt der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Ministerin besichtigte im Rahmen der Wärmetour 2019 des Umweltministeriums das Holzhackschnitzel-Kraftwerk, das mit einer Leistung von rund vier Megawatt Wärme auch 500 Kilowatt Strom und 600 Kilowatt Kälte erzeugt. Mit der erneuerbaren Energie versorgen die Stadtwerke über ein drei Kilometer langes Fernwärmenetz Krankenhäuser, Schulen, Wohnungen, Hotels und das Schwimmbad. "Das ist ein tolles Projekt, das sich doppelt ausbezahlt: Durch die Energiegewinnung vor Ort bleibt die Wertschöpfung in der Region und gleichzeitig wird das Klima geschützt", so die Ministerin.

Wie es der Zufall will, fand am Freitag auch die erste Schülerdemonstration 'Fridays for Future' in Bad Dürkheim statt. Nach dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg demonstrieren inzwischen bundesweit Schülerinnen und Schüler jeden Freitag gegen die aktuelle Klimapolitik und für mehr Klimaschutz. Höfken nahm diese Schülerdemo zum Anlass, um mit den Mädchen und Jungen ins Gespräch zu kommen und ihr Engagement für den Klimaschutz zu würdigen. Dementsprechend wertgeschätzt konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Botschaft direkt bei der Ministerin platzieren: Mehr Engagement der Politik für den Klimaschutz und damit eine lebenswerte Zukunft für künftige Generationen.