Mehr Fördermittel für den kommunalen Klimaschutz

Im Rahmen des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung erweitert das Bundesumweltministerium zum 01. August 2020 die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Antragsberechtigte der „Kommunalrichtlinie“ und der Förderaufrufe „Klimaschutz durch Radverkehr“ und „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ können bis Dezember 2021 von erhöhten Förderquoten und gleichzeitig reduzierten Eigenanteilen profitieren.

Für die Maßnahmen stellt der Bund zusätzlich 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der „Kommunalrichtlinie“ werden die Förderquoten für alle Förderschwerpunkte jeweils um zehn Prozent erhöht. Damit sind für finanzschwache Kommunen erstmals Zuschüsse von bis zu 100 Prozent der Gesamtinvestition möglich.

Beim Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ gewährt das Bundesumweltministerium künftig Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben. Das entspricht einer Steigerung um fünf Prozent. Finanzschwache Kommunen erhalten Zuschüsse bis zu 100 Prozent.

Beim Förderaufruf „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ wird die Förderquote von 70 auf 80 Prozent erhöht – für finanzschwache Kommunen ist auch hier eine Förderung bis zu 100 Prozent möglich.

Die Fördermittel können das ganze Jahr über beantragt werden. Bei den beiden letztgenannten Programmen gilt ein zweistufiges Verfahren. Projektskizzen können jeweils von 01. März bis 30. April und vom 01. September bis 31. Oktober eingereicht werden. Aus allen Einreichungen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.