Pioniere des Solarkatasters: Ludwigshafen und Rhein-Pfalz-Kreis

Stellten das Solarkataster 2.0 vor: v.l.n.r. Landrat Clemens Körner, Prof. Dr. Martina Klärle, Staatsekretär Dr. Thomas Griese, Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck, Vorstandschef Sparkasse Vorderpfalz Dr. Traue

Die Stadt Ludwigshafen und der Rhein-Pfalz-Kreis legen ein neues, anwenderfreundliches Onlinetool auf, mit dem Hausbesitzer überprüfen können, ob das eigene Dach sich für die Nutzung von Solarenergie eignet. Das Online-Solarkataster der neuen Generation (2.0) bietet im Unterschied zum früheren System Interessenten ein niederschwelligeres Angebot zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage.

Gebäudeeigentümer können nun im Onlinetool ihre Dachfläche suchen und darauf grob eine Anlage einzeichnen. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner liefert sofort Informationen, ob sich das Dach für den Aufbau einer Solaranlage eignet, zu den Kosten und zur Amortisationszeit. Mit dem Onlinetool können sowohl Anlagen zur Nutzung von Photovoltaik (Strom) als auch Solarthermie (Warmwassergewinnung) berechnet werden.

Hintergrund für die vollständige Überarbeitung des alten Solarkatasters waren vor allem die geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Einerseits sind die Kosten für Solarmodule in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Andererseits sank parallel dazu auch die Einspeisevergütung. Früher war es lukrativ, Strom ins Netz einzuspeisen. Jetzt lohnt sich der Eigenverbrauch. Im neuen Wirtschaftlichkeitsrechner können auch Stromspeicher und Elektroautos berücksichtigt werden.

Umweltstaatssekretär Thomas Griese jedenfalls kündigte an, ein solches Kataster auch landesweit einführen zu wollen, da Rheinland-Pfalz bis 2050 weitgehend klimaneutral sein soll und das Solarkataster ein praktisches Werkzeug sei.

Zum Solarkataster Ludwigshafen und Rhein-Pfalz

Weitere Informationen finden Sie in der Mitteilung der Stadt Ludwigshafen oder in der Mitteilung des Rhein-Pfalz-Kreises