15.07.2015

Landesforst und Energieagentur Rheinland-Pfalz unterzeichnen Kooperation

Thomas Griese, Umwelt- und Forststaatssekretär und Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz (v. l.). Foto: Umweltministerium Rheinland-Pfalz

„Holz leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Damit wir die Energiewende meistern, ist neben der Stromwende auch eine Wärmewende hin zu erneuerbaren Energien notwendig“, erklärte Umwelt- und Forststaatssekretär Thomas Griese heute in Mainz. Der Staatssekretär unterzeichnete für Landesforsten eine Kooperationsvereinbarung mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Beide Partner möchten ihre Zusammenarbeit bei der Energie- und insbesondere Wärmewende intensivieren. Mit gemeinsamen Projekten, Veranstaltungen und Informations- und Beratungsangeboten soll besser über Möglichkeiten und Chancen der Energiewende informiert werden.

Dem Wald und dem Holz kommt bei der Wärmewende eine besondere Bedeutung zu. Der Großteil der erzeugten erneuerbaren Wärmeenergie wird aus Holz gewonnen. Griese wies jedoch darauf hin, dass das Holzaufkommen nicht beliebig erhöht werden kann: „Wir müssen nachhaltig und effizient mit dem Rohstoff Holz umgehen. Das Ziel muss daher auch ein höherer Wirkungsgrad bei Heizungsanlagen sein. Das heißt, aus der gleichen Menge Holz müssen wir mehr Energie gewinnen.“ Bei den älteren Heizanlagen liege der Wirkungsgrad teilweise nur bei 20 Prozent. Daher sollen effiziente Nutzungen wie Kraftwärmekopplungsanalagen und Nahwärmeversorgungsnetze auf Holzbasis vorangebracht werden. Auch das werde ein Schwerpunkt der Kooperation sein, erläuterte der Staatssekretär. 

Zu diesem Zweck wollen beide Partner sich noch besser abstimmen und unterstützen. „Die bei Landesforsten vorhandene Fachkompetenz im Bereich Energieholz ergänzt sich mit dem inhaltlich breit angelegten und flächendeckenden Informationsangebot der Energieagentur im Bereich Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energie“, so Herr Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Enger zusammenarbeiten möchten die Partner daher zum Beispiel bei Informationsmaterialien für die Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Effizient Heizen mit Holz“ oder der Beratung zu Nahwärmenetzen.