Corona-Konjunkturhilfen für die Energiewende nutzen

Parallel zur Corona-Krise gilt es, eine Vielzahl an Herausforderungen zu lösen – mit an erste Stelle steht die Bewältigung der Klimakrise sowie der dazu notwendige Ausbau der Erneuerbaren Energien. Entscheidend ist, wie die Konjunkturhilfen der Bundesregierung konkret ausgestaltet und wie konjunkturelle Impulse vor Ort in den Regionen ausgelöst werden können.

Daher informierte Umweltministerin Ulrike Höfken Anfang Juli in einer Videokonferenz darüber, wie im Rahmen der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auch Impulse für ein nachhaltiges Wachstums- und Investitionsprogramm gesetzt werden können.

Dazu gaben zurnächst Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), sowie Michael Schaefer, Agora Energiewende, Diskussionsimpulse.

Im Anschluss daran diskutierten verschiedene Vertreter von rheinland-pfälzischen Unternehmen, Energieversorgern und kommunalen Funktionsträgern über die Chancen und Potenziale einer klimagerechten Konjunktur- und Investitionsförderung in drei Foren:

  • Regionale Wertschöpfung - Land und Kommunen
    mit Dr. Daniela Franke (Landkreistag RLP), Frank-Michael Uhle (Rhein-Hunsrück-Kreis), Herbert Zahnen (Zahnen-Technik)
  • Lokale Wertschöpfung - Wirtschaftsstandort RLP
    mit Wolfgang Bühring (VKU), André Seemann (Chemische Fabrik Budenheim), Dr. Bernd Vogler (VCI), Helfried Welsch (Stadtwerke Trier)
  • Erneuerbare Energien
    Udo Beckmann (EWR, LDEW), Dr. Thomas Treiling (ABO wind), Michael Claas (juwi)

Die Veranstaltung wurde von Michael Hauer, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, moderiert.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist nun auf youtube abrufbar.