24.02.2014

Kompetenznetzwerk Smart Grids und virtuelle Kraftwerke diskutiert neue Projektideen

Wie lässt sich die Elektromobilität in die Stromnetze integrieren? Welche Schnittstellen gibt es zwischen Strom- und Gasnetzen? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmer des Kompetenznetzwerks Smart Grids und virtuelle Kraftwerke am vergangenen Donnerstag im „Haus des Wassers“ der Stadtwerke Kaiserslautern.  

An vier Thementischen „Smart Metering“, „Schaufenster Intelligente Energie – Wind“, „Smart Grid Gas“ und „Speichertechnologien“ haben die Teilnehmer am Kompetenznetzwerk (u.a. der Energieversorger Stadtwerke Mainz AG, der Gasnetzbetreiber Creos Deutschland GmbH, die ortsansässigen Fraunhofer ITWM und IESE sowie die Landesgruppe des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) für Rheinland-Pfalz) Projektansätze und Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. Konkret ging es beispielsweise um Pilotversuche zum Einsatz intelligenter Messsysteme im kommunalen Bereich sowie die Steuerung von Photovoltaik- und Wärmepumpenanlagen in Kombination mit Energiespeichern. Die ersten Schritte in Richtung Projektanbahnung, auch in Bezug auf mögliche Projektpartner, sind somit getan. Nun geht es darum, die Ausschreibungen des Förderrahmens auf nationaler und europäischer Ebene zu prüfen und mit potentiellen Kooperationspartnern die andiskutierten Projektideen weiter zu konkretisieren. Die Umsetzungsphase könnte dann, je nach Projekt und Rahmenbedingungen, ab 2015 starten.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz informierte im Rahmen des Netzwerktreffens über Fördermöglichkeiten des Landes, Bundes und der EU in den Bereichen Smart Grids, Smart Meter, virtuelle Kraftwerke und Speicher. Das nächste Treffen des Netzwerks ist für die zweite Jahreshälfte geplant.