#KlimaschutzZuhause: Klimafreundlicher Musikunterricht

Aufgrund der Corona-Krise verlegen immer mehr Menschen ihre Aktivitäten ins Netz. Davon profitiert auch eine unserer Mitarbeiterinnen. Sie nimmt gemeinsam mit ihrem Sohn an einer Musikschule Gitarrenunterricht. Sie berichtet von den Veränderungen durch die Krise und welche Auswirkungen dies vermutlich auf die Klimabilanz hat (Bild: Energieagentur Rheinland-Pfalz).

Aufgrund der Corona-Krise verlegen immer mehr Menschen ihre Aktivitäten ins Netz. Davon profitiert auch eine unserer Mitarbeiterinnen aus dem Solar-Speicher-Programm. Sie berichtet:

Mein Sohn und ich nehmen bei der Pfälzischen Musikschule Gitarrenunterricht. Seit kurzem haben wir Unterricht via Video-Streaming. Der Lehrer und wir können zwar schlecht gleichzeitig spielen, aber auch hierfür soll es künftig Lösungen geben. Ich finde es gut, dass es auch da normal weitergeht, so gut wie es eben geht. Und wir sparen uns 15 Minuten Autofahrt, unser Lehrer sogar 45 Minuten. Zusammengenommen sparen wir drei ungefähr 10 kg CO₂ ein.

Allerdings verursachen auch Streaming-Dienste CO₂. Denn die Video-Daten sind besonders groß und verbrauchen daher auch viel Platz auf den Servern und Energie bei der Übertragung. Laut dem französischen Think Tank "The Shift Project" verursacht eine halbe Stunde Streaming 1,6 kg Kohlenstoffdioxid (in diesem Fall wurde allerdings Netflix gestreamt). Würde der Gitarrenunterricht also eine Stunde dauern, wären das 3,2 kg CO₂. Damit sparen wir drei dennoch ungefähr 7 kg CO₂ ein aufgrund des langen Fahrtweges des Lehrers.

Ich kann mir vorstellen, dass Menschen, die schon immer mal ein Instrument lernen wollten oder wieder damit anfangen wollen, jetzt eine gute Gelegenheit dazu hätten. Vielleicht wird das künftig auch in die Angebote von Musikschulen aufgenommen, dass es die Möglichkeit zum Unterricht von zuhause aus gibt und man sich damit manchmal lange Anfahrtswege spart.

Utopia hat zudem Tipps für ein nachhaltigeres Surfen und Streamen

Weitere Informationen rund um #KlimaschutzZuhause in Zeiten der Corona-Krise