#KlimaschutzZuhause: Fahrradfahren fördert Gesundheit

Das Bundesgesundheitsministerium ist der Meinung, dass das Fahrrad das sinnvollste Verkehrsmittel für die verbleibenden unvermeidlichen Wege ist – sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und in vielen Fällen dem Auto vorzuziehen.

Obendrein räumen Experten dem Radfahren insofern eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsvorsorge ein, als dass es vorbeugend und risikosenkend wirken kann. Bei regelmäßigen Touren senkt es den Bluthochdruck im Zusammenhang mit Hypertonie und wirkt sich auch positiv für Diabetiker aus. Beides sind laut Robert Koch-Institut Grunderkrankungen, die unabhängig vom Alter das Risiko eines schwereren Verlaufs von Covid-19 begünstigen.

„Zugleich bietet das Radfahren die Möglichkeit, sich weiterhin an der frischen Luft zu bewegen. Das fördert nicht nur die Gesundheit, sondern hilft auch, der mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens einhergehenden Langeweile ein wenig entgegenzuwirken, ohne dass es dabei zu engem zwischenmenschlichen Kontakt kommt“, schreibt das Klima-Bündnis.

Die Kommunen im Landkreis Bad Dürkheim bereiten im Moment in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz die Aktion STADTRADELN vor. Zwischen dem 19. August und dem 8. September 2020 steht die Fahrradmobilität wieder im Mittelpunkt im ganzen Kreis, und alle Menschen sind aufgerufen, möglichst oft das Auto stehenzulassen und Rad zu fahren. 

„Wir hoffen natürlich, dass sich bis nach den Sommerferien die Krisensituation längst wieder gelegt hat und jeder gesund mitradeln kann“, so das Planungskomitee. „Als gesundheitsfördernde Maßnahme und bei dem aktuellen Frühlingswetter könnten jetzt alle ihre Räder flott machen und schon mal fürs STADTRADELN trainieren!“ Jedoch sollte es in der aktuellen Situation selbstverständlich vermieden werden, in Gruppen zu radeln und sich generell mit anderen zu treffen, die geltenden Vorschriften also unbedingt beachtet werden.

Der Landkreis Bad Dürkheim weist ausdrücklich darauf hin, dass die geltenden Kontaktbeschränkungen beachtet werden müssen, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.