17.08.2016

KfW fördert innovative Brennstoffzellen-Heizungen

Grafik: Initiative Brennstoffzelle

Die KfW fördert ab sofort stationäre Brennstoffzellenheizungen mit 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung für Wohngebäude. Das Förderprogramm ist Teil des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) des Bundes. Es unterstützt die Einführung innovativer Brennstoffzellentechnologie für die Wärme- und Stromversorgung von neuen und bestehenden Wohngebäuden. Antragsberechtigt sind private Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern oder von Eigentumswohnungen in Wohneigentümergemeinschaften.

Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen für stationäre Brennstoffzellenheizungen in den Leistungsklassen von 0,25 kW bis 5 kW elektrischer Leistung. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der elektrischen Leistung. Es gibt einen Grundbetrag von 5.700 Euro und zusätzlich einen leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 W elektrische Leistung. Der Zuschuss ist bei 28.200 Euro gedeckelt. Die Förderung ist mit den KWKG-Zulagen kumulierbar.

Die KfW stellt ein Merkblatt zu dem Förderprogramm auf Ihrer Webseite zur Verfügung (www.kfw.de/433). Interessierte können bis zum 1. Dezember 2016 die Förderung für die Brennstoffzellenheizung reservieren. Diese erhalten dann von der KfW eine verbindliche Bestätigung der Reservierung. Nach Erhalt der Bestätigung kann mit dem Vorhaben begonnen werden. Zwischen dem 1. und 30. Dezember 2016 müssen die Antragsdaten dann im KfW-Zuschussportal unter Verwendung einer gültigen Bestätigung zum Antrag eingegeben werden. Ab dem 1. Dezember 2016 können alle Anträge auch ohne vorherige Reservierung über das KfW-Zuschussportal gestellt werden.

Für die Antragstellung ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.

Ergänzende Informationen zum Förderprogramm Brennstoffzellenheizung.