26.11.2015

INTERREG V A Großregion: Erster Projektaufruf

Für das Förderprogramms „INTERREG V A Großregion“ können vom 4. Januar 2016 bis zum 5. Februar 2016 Projektideen in Form einer kurzen Skizze eingereicht werden. Das zweistufige Antragsverfahren sieht vor, dass bis Mitte März 2016 über die Kurzfassung entschieden wird. Langanträge müssen dann bis Ende April 2016 gestellt werden. 

Das grenzüberschreitende Kooperationsprogramm INTERREG V A Großregion, dessen Genehmigung durch die EU-Kommission bis Ende des Jahres erwartet wird, umfasst vier thematische Prioritätenachsen:

  1. Entwicklung eines integrierten Arbeitsmarkts durch die Förderung von Bildung, Ausbildung und Mobilität weiter vorantreiben
  2. Eine umweltfreundliche Entwicklung der Großregion und eine Verbesserung des Lebensumfelds sicherstellen
  3. Verbesserung der Lebensbedingungen
  4. Die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Großregion steigern

Energiethemen finden unter anderem in der zweiten Prioritätenachse Berücksichtigung, so zum Beispiel im spezifischen Ziel 5 „Die Umweltbelastung im Rahmen der wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklung der Großregion verringern“. Durch diese Zielsetzung soll Folgendes erreicht werden:

  • Förderung und Nutzung erneuerbarer Energien in der Großregion
  • Erzeugung und Verteilung von Strom und nachhaltig und auf Ebene der Großregion effizient erzeugter Wärme
  • Umsetzung von Strategien und Instrumenten die zu einer verbesserten Versorgung und zur Verminderung des Energieverbrauchs beitragen  
  • Umsetzung von Pilotprojekten

Im Programm INTERREG V A Großregion stehen bis 2020 rund 131 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Gefördert werden kleinräumige grenzüberschreitende und großräumig angelegte Projekte auf Ebene der gesamten Großregion.

Wer eine Projektidee hat, kann sich an das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) wenden. Ansprechpartnerin ist Cordula Wiemers (Tel. 06131 16 2257; Cordula.Wiemers(at)mwkel.rlp(dot)de). Geplant ist die Einrichtung einer Kontaktstelle für rheinland-pfälzische Akteure bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz in Trier.

Weitere Informationen zum ersten Projektaufruf sind hier abrufbar.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz stellt auf ihrer Webseite weitere Förderinformationen bereit.