03.11.2017

Informationen zur Weltklimakonferenz 2017 in Bonn

Bild: pixabay / diema

Vom 6. bis 17. November 2017 findet in Bonn die Weltklimakonferenz statt unter dem Kürzel COP23. Die Präsidentschaft hat die Republik Fidschi inne, Deutschland fungiert als technischer Gastgeber.
Die Abkürzung COP steht für „Conference of Parties“ (zu deutsch: Vertragsstaatenkonferenz), der Zusatz „23“ weist darauf hin, dass es sich um die inzwischen 23. UN-Klimakonferenz seit der ersten Konferenz im Jahr 1995 in Berlin handelt. Die COP ist das oberste Entscheidungsgremium der UN-Klimakonferenz.

Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft werden aus aller Welt in Nordrhein-Westfalen zusammenkommen, um sich über den Klimawandel, den Klimaschutz und die Umsetzung des Pariser Abkommens auszutauschen. Im Sinne des Pariser Abkommens soll die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden.

Die Delegierten aller teilnehmenden Regierungen werden um die Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015 verhandeln. Herauskommen soll dabei ein so genanntes "Regelbuch", das beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschiedet werden soll.

Parallel zu den offiziellen Verhandlungen findet wie in den letzten Jahren eine große und bunte Zusammenkunft von Klimaschützern aus aller Welt und aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen statt – Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbände.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Bei der Weltklimakonferenz in Bonn geht es nicht nur ums Verhandeln, sondern auch ums Handeln. Für den Klimaschutz ist es entscheidend, dass sich gute Ideen weltweit verbreiten."

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