In Heidelberg findet internationale Klimakonferenz statt

Eckhart von Hirschhausen setzt sich für den Klimaschutz ein.

Auf der "International Conference on Climate Action" (ICCA) beraten Experten und Fachleute aus der ganzen Welt zwei Tage lang mit Vertretern der Zivilgesellschaft praktische Lösungen für den Klimaschutz und für die Klimaanpassung und teilen ihre Projekterfahrungen im Klimaschutz. "Mit Naturgesetzen kann man nicht verhandeln", sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der die Konferenz zusammen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze und dem Heidelberger Oberbürgermeister, Eckart Würzner, eröffnet hat. Als prominenter Sprecher und Unterstützer der "Fridays for Future-" und "Scientists for Future"-Bewegung hatte der Arzt, Wissenschaftsjournalist und Comedian Eckhart von Hirschhausen einen Auftritt bei der ICCA.

Die Bundesumweltministerin betonte, dass beim Klimaschutz alle politischen Ebenen, von der UN bis hin zu den Städten und Kommunen eingebunden werden müssten. Nur so kann jeder Akteur seinen Beitrag leisten.

An die Konferenz angebunden sind die Climate Neighbourhood, die sogenannten Klimanachbarschaften. Dort werden Stategien erarbeitet, die zur Verbreitung und Intensivierung von Klimaschutzaktivitäten dienen. Mit dem EU-geförderten Projekt "Climate Active Neighbourhoods" (CAN) erarbeitet die Energieagentur Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden innovative Ansätze zur energetischen Sanierung von städtischen Quartieren.

Im Rahmen der ICCA finden zahlreiche weitere Veranstaltungen und Gespräche statt, darunter des europäischen Städtenetzwerkes "Energy Cities", dessen Präsident der Heidelberger Oberbürgermeister ist und das sich für Klimaschutz in Kommunen einsetzt.

 

 

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