04.07.2016

„Grüner Gockel“: Fortbildung über Energiemanagement für kirchliche Umweltauditoren

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz, Fortbildung kirchlicher Umweltauditoren in Ellerstadt mit Claudia Lill, Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH (5 v.l.), Carl-Ludwig Krüger, Umweltauditor und Energiebeauftragter in Ellerstadt (Mitte), Kathrin Saudhof, Klimaschutzmanagerin der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (2 v.r.) sowie Bärbel Schäfer, Umweltbeauftragte der Ev. Kirche der Pfalz (3 v.r.) und Sibylle Wiesemann, Klimaschutzmanagerin der Ev. Kirche der Pfalz (4 v.l.).

Am Samstag, 25. Juni 2016 drehte sich im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Ellerstadt alles um das Thema Energiemanagement.

Die Evangelische Kirche der Pfalz bildet derzeit in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau Umweltauditoren/Umweltauditorinnen aus. Diese begleiten Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen, die das Umweltmanagement „Grüner Gockel“ einführen. Energiemanagement ist ein wichtiger Bestandteil des Umweltmanagements, da die Umwelt durch energieeinsparende Maßnahmen in hohem Maße entlastet wird und außerdem noch Geld eingespart werden kann.

Hinter dem Grünen Gockel verbirgt sich ein System, mit dem man die Umweltauswirkungen in einer Kirchengemeinde oder kirchlichen Einrichtung erfasst, bewertet und reduziert werden können. Durch gemeinsam festgelegte Ziele, verbunden mit klaren Zuständigkeiten, werden Verbesserungen erreicht, etwa beim Verbrauch von Energie und Wasser, bei den Außenanlagen oder beim Einkauf. Dafür wird die Gemeinde mit dem Zertifikat Grüner Gockel bzw. Hahn ausgezeichnet. Claudia Lill, Referentin der Energieagentur Rheinland-Pfalz, vermittelte in ihrem Vortrag fundiertes Fachwissen zum Thema Energiemanagement. Das soll die Kompetenz der Umweltauditoren vor Ort stärken. Die Fachreferentin gab in ihrem Vortrag einen praxisnahen Überblick über die Grundlagen des Energiemanagements in kirchlichen Gebäuden, Nutzerverhalten, energieeffiziente Beleuchtung, energetische Sanierung sowie Anlagentechnik.

Auch in Gemeinden, in denen sich schon Energiebeauftragte um Energieeinsparung kümmern, gibt es noch Potentiale, die im Rahmen des Umweltmanagementprozesses aufgezeigt und in das Umweltprogramm der Gemeinde aufgenommen werden können.