13.06.2017

Gebäude der Hochschule Kaiserslautern erhalten Klimaschutzplakette "H.ausgezeichnet" der Landesenergieagentur

Foto: Thomas Brenner

Zwei Gebäude auf dem Campus Kammgarn der Hochschule Kaiserslautern haben als erste Liegenschaften des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz die Opens external link in new windowKlimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz erhalten. Im Namen der Energieagentur überreichte Dr. Dirk Gust, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, während des Passivhauskongresses dem Präsident der Hochschule, Professor Schmidt, die Klimaschutzplaketten. Ausgezeichnet wurden ein saniertes Gebäude zum Effizienzhaus 70 und ein Neubau mit Effizienzhausstandard 55.

Das sanierte Gebäude E beherbergt das Rechenzentrum und die Bibliothek der Hochschule Kaiserslautern. Das um 1880 errichtete Gebäude wurde ursprünglich als Wollmagazin der Kammgarnspinnerei genutzt. Im Jahr 2011 wurde der dreigeschossige Bau vollständig entkernt tiefgreifend umgestaltet. Neben dem Gebäude E wurde ein Neubau für die Hochschulleitung und -verwaltung (Gebäude F) errichtet. Die beiden Gebäude sind durch eine Brücke im Obergeschoss verbunden.

Die Zukunft gehört Gebäude, deren Energiebedarf deutlich unter den Anforderungen der heutigen Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt. Derartige Gebäude sind längst Stand der Technik und auch wirtschaftlich zu errichten. Um privaten und öffentlichen Bauherren Wege zum hochenergieeffizienten Haus aufzuzeigen, zeichnet die Energieagentur Rheinland-Pfalz seit Sommer 2016 hochenergieeffiziente Wohn- und Nichtwohngebäude mit der Klimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“ aus. Hauptanliegen dieser Auszeichnung ist es, die vielfältigen Möglichkeiten energetischen Bauens und auch Sanierens sichtbar zu machen, das Engagement der Gebäudeeigentümer zu würdigen und zur Nachahmung zu motivieren.

Ziel des Energiekonzeptes des Campus Kammgarn ist ein geringer Primärenergiebedarf aus fossilen Energieträgern. Aus diesem Grund erfolgen die Heizung und die sommerliche Kühlung der Campusgebäude durch Wärmepumpen aus dem Lauterwasserkanal in der Schönstraße.