„Fridays for Future“ - Schulen in Bad Neuenahr-Ahrweiler haben Projekte entwickelt

Unter dem Motto „fridays for future” streiken derzeit tausende Schüler weltweit für den Klimaschutz. Freitags demonstrieren die Jugendlichen vor öffentlichen Institutionen und politischen Einrichtungen für mehr Nachhaltigkeit. Die Bewegung hat auch die rheinland-pfälzischen Schulen erreicht. Einige Schulen gehen noch weiter und schreiten zur Tat. An zwei Schulen in Bad Neuenahr-Ahrweiler investieren Schüler zusammen mit Lehrern viel Energie in Umweltprojekte.

Ökologischer Fußabdruck

Das Gymnasium Calvarienberg startete eine Projektreihe unter dem Titel „Calvarienberg for Future“. Um nachhaltiger zu werden, wurde zuerst der ökologische Fußabdruck jedes Schülers berechnet. Später setzten die Schüler verschiedene Projekte um und konnten den Fußabdruck innerhalb von sechs Wochen um fast 10 Prozent verringern. Sie starteten zum Beispiel eine Müllsammelaktion oder bewirkten, dass in der Cafeteria nun Mehrweg- Brotdosen mit dem Logo der Schule erworben werden können. Weitere Anregungen waren ein fleischloser Tag und das Nähen eigener Kleidung (Quelle: Blick aktuell).

Umweltausstellung

Das Peter-Joerres-Gymnasium setzt auf aufklärende und aufweckende Projekte. Zum einen überlegen die Schüler, im Kreishaus eine Umweltausstellung zu errichten, in der die Verschmutzung der Ozeane, die Verringerung des CO2-Ausstoßes und die Mülltrennung thematisiert werden. Zum anderen soll ein Fahrradverleih an der Schule im Rahmen einer AG initiiert werden. All diese Maßnahmen tragen zu einer umweltfreundlicheren Schule und zu einer nachhaltigeren Gesellschaft bei. (Quelle: General Anzeiger Bonn)