Förderung von E-Lastenfahrrädern aktualisiert

Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern sowie Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung. Seit dem 1. März 2021 gilt die neue E-Lastenfahrrad-Richtlinie des Bundesumweltministeriums.

Gefördert werden 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenfahrrad oder Lastenfahrradanhänger mit E-Antrieb.

Förderfähig sind E-Lastenfahrräder sowie E-Lastenfahrradanhänger die:

  • serienmäßig und fabrikneu sind,
  • eine Nutzlast von mindestens 120kg aufweisen und
  • Transportmöglichkeiten aufweisen, die unlösbar mit dem Fahrrad verbunden sind und mehr Volumen aufnehmen können als ein herkömmliches Fahrrad.

Nicht förderfähig ist die Anschaffung von Lastenpedelecs und E‑Lastenanhängern, die für den Personentransport konzipiert sind (z.B. Rikschas) oder die für private Einsatzzwecke (z.B. Einkäufe, Arbeitswege) angeschafft werden sollen.

Privatpersonen sind nicht antragsberechtigt.

Antragsberechtigt für eine Förderung sind:

  • private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätige),
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung,
  • Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise)
  • Körperschaften / Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Hochschulen),
  • rechtsfähige Vereine und Verbände.

Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Hintergrund der Förderrichtlinie

Das Programm löst die zum 28. Februar 2021 ausgelaufene Förderung von elektrisch angetriebenen Schwerlastfahrrädern im Rahmen der Kleinserien-Richtlinie ab.

Für Anträge ab dem 1. März 2021 gilt gegenüber der ausgelaufenen Förderung von Schwerlastfahrrädern:

  • Förderfähig sind Maßnahmen, mit denen nach Erlass des Zuwendungsbescheides begonnen wird.
  • Die Förderung beträgt 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung.
  • Der Bewilligungszeitraum beträgt zwölf Monate.
  • Die Nutzlast muss mindestens 120 kg sein.
  • Vorgaben zum Mindest-Transportvolumen (bisher ≧ 1m³) sind entfallen. Aber: E-Lastenfahrräder müssen mehr Volumen aufnehmen können als ein herkömmliches Fahrrad.
  • Ein Angebot ist bei Antragsstellung einzureichen.
  • Zusätzlich antragsberechtigt sind rechtsfähige Vereine und Verbände.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und den Veränderungen gegenüber der ausgelaufenen Förderung von Schwerlastfahrrädern auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)