05.10.2015

Förderung für Kälte- und Klimaanlagen verbessert

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zum 1. Oktober die Förderung für Kälte- und Klimaanlagen verbessert. Innerhalb der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das BAFA den stärkeren Einsatz von Kälte- und Klimatechnik durch Beratung und durch Investitionszuschüsse für die Sanierung von Bestandsanlagen bzw. für die Errichtung von Neuanlagen. Neu ab 1. Oktober ist die Förderung von Anlagen, die Heizen und Kühlen in einem Gerät oder System ermöglichen. Ebenso neu ist die Ausweitung des Kreises der Antragsberechtigten: Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen können - unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht - Anträge stellen. Privatpersonen und Freiberufler sind nicht antragsberechtigt. Außerdem hat das BAFA das Antragsverfahren vereinfacht: Die Klima-Kälte-Anlage kann künftig innerhalb von zwölf Monaten nach der Antragsstellung abgenommen werden. Damit wurde die ursprüngliche Frist um drei Monate verlängert.

Die Höhe des Zuschusses für Beratungsmaßnahmen beträgt 80 Prozent der in Rechnung gestellten Kosten, maximal jedoch 1.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses für die Sanierung bzw. die Errichtung von Neuanalgen ist abhängig vom Energieeffizienz-Status der Anlage und der Art des Kältemittels. Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme aus Kälteanlagen (z.B. mittels Wärmepumpen) mit dem Zweck der Bereitstellung von Prozess- und Heizwärme sind durch eine Bonusförderung möglich.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz informiert in einem Faktenpapier zu den technischen Grundlagen und Einsparpotenzialen von Kälteanlagen.