Förderaufruf Ladeinfrastruktur

blaues Sparschwein

Denken Sie über die Anschaffung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Ihrer Kommune oder Ihrem Unternehmen nach?
Seit dem 22. November gibt es den nächste Förderaufruf im Rahmen der Förderrichtlinie "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge" des Bundesverkehrsministeriums.
In der dritten Runde des Bundesprogrammes steht ein Fördervolumen von 70 Millionen Euro bereit. Damit sollen rund 10.000 Normallade- sowie 3.000 Schnellladepunkte gefördert werden.

Gefördert werden:

  • Normalladepunkte von 3,7 kW bis einschließlich 22 kW Ladeleistung
  • Schnellladepunkte ab 50 kW bis kleiner als 100 KW Ladeleistung
  • Schnellladepunkte ab einschließlich 100 kW Ladeleistung  
  • Netzanschluss
  • Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur sowie die Ertüchtigung von Netzanschlüssen

Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderhöhe variiert je nach Ladeleistung sowie bei Schnellladepunkte ja nach Bedarf an dem jeweiligen Standort.

Normalladepunkte:
Jeder Normalladepunkt von 3,7 Kilowatt bis einschließlich 22 Kilowatt Ladeleistung wird mit einem prozentualen Anteil von maximal 40 Prozent bis höchstens 2.500 Euro gefördert.

Schnellladepunkte:
Für Schnellladepunkte, die im blauen Bereich der S-Karte errichtet werden, gelten folgende Fördersätze:

  • Ein Schnellladepunkt ab 50 Kilowatt Ladeleistung bis kleiner als 100 Kilowatt Ladeleistung wird mit einem prozentualen Anteil von maximal 50 Prozent bis höchstens 12.000 Euro gefördert,
  • Ein Schnellladepunkt ab einschließlich 100 Kilowatt Ladeleistung wird mit einem prozentualen Anteil von maximal 50 Prozent bis höchstens 30.000 Euro gefördert.

Für Schnellladepunkte, die im gelben Bereich der S-Karte errichtet werden, gelten folgende Fördersätze:

  • Ein Schnellladepunkt ab 50 Kilowatt Ladeleistung bis kleiner als 100 Kilowatt Ladeleistung wird mit einem prozentualen Anteil von maximal 30 Prozent bis höchstens 9.000 Euro gefördert,
  • Ein Schnellladepunkt ab einschließlich 100 Kilowatt Ladeleistung wird mit einem prozentualen Anteil von maximal 30 Prozent bis höchstens 23.000 Euro gefördert.

Die N-Karte und die S-Karte können hier abgerufen werden: https://www.zdm-emob.de/Kartendarstellung/NLPuSLP.html

Netzanschluss:

  • Der Anschluss an das Niederspannungsnetz wird bis höchstens 5.000 Euro gefördert.
  • Der Anschluss an das Mittelspannungsnetz wird bis höchstens 50.000 Euro gefördert.

Modernisierungsmaßnahmen:
Zur Erreichung eines zusätzlichen Mehrwertes wird die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur sowie die Ertüchtigung von Netzanschlüssen mit einem prozentualen Anteil von maximal 40 Prozent gefördert.

Wer ist antragsberechtigt?

  • Natürliche und juristische Personen

Antragsfristen:

  • 22.11.2018 bis 21.02.2019  


Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Unterstützung bei der Beantragung bieten die Projekte Elektromobilität im ländlichen Raum und die Lotsenstelle für alternative Antriebe der Energieagentur Rheinland-Pfalz.