23.06.2016

Förderaufruf: Kurze Wege für den Klimaschutz

Innerhalb der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert der Bund ab sofort Klimaschutzprojekte in Nachbarschaften: Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen können bis zum 31. Oktober 2016 eine Förderung für Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene beantragen. Mit der Förderung möchte der Bund gemeinschaftliche, nicht profitorientierte Aktivitäten in verschiedenen Lebensbereichen wie Wohnen, Strom- und Heizenergieverbrauch, Ernährung, Flächenverbrauch oder Konsum unterstützen. Außerdem sollen möglichst viele lokale Akteure erreicht und ein breiter Austausch ermöglicht werden.

Gefördert werden Vorhaben, die Angebote zur Realisierung klimaschonender Aktivitäten auf Nachbarschaftsebene bzw. in Quartieren schaffen, zum Beispiel

  • Maßnahmen auf Nachbarschaftsebene zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz
  • Maßnahmen zur Aktivierung von Bürgern für klimaschonendes Alltagsverhalten auf Nachbarschaftsebene
  • die Errichtung und den Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Angeboten auf Nachbarschaftsebene
  • innovative Ideen

Voraussetzung für die Zuwendung ist, dass die Vorhaben zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung beitragen. Der Antragssteller muss qualitativ und quantitativ darstellen, wie das Vorhaben zur Minderung von Treibhausgasen beiträgt. Weitere Fördervoraussetzung ist die Einbeziehung von relevanten Akteuren vor Ort. Durch Informationsaustausch und Vernetzung mit den relevanten Akteuren soll eine Verstetigung der Aktivitäten erreicht werden.

Die Zuwendung erfolgt in Form eines Zuschusses in Form einer Teilfinanzierung. Förderfähig sind vorhabensbezogene Ausgaben, die im Rahmen einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung zur Erreichung des Vorhabensziels erforderlich sind, sofern eine Realisierung ohne Förderung nicht möglich ist. Die Mindestzuwendung liegt bei 5.000 Euro.

Die Laufzeit der Projekte beträgt in der Regel nicht mehr als zwei Jahre. Anzustreben ist ein Vorhabensbeginn im Januar 2017. Die Antragsstellung erfolgt bis zum 31. Oktober 2016 beim Projektträger Jülich über das Portal „easy-online“.