05.06.2017

Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte

Der neue Opens external link in new windowFörderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte wurde jetzt vom BMUB veröffentlicht. Eine Antragseinreichung ist möglich ab 1. Juli 2017.

Was wird gefördert?

Generell werden nicht-investive Projekte in den Bereichen Kommunen, Verbraucher, Wirtschaft und Bildung gefördert, die Potenziale zur Reduktion von Treibhausgasemissionen heben und zielgruppenspezifische Hemmnisse beseitigen.

Gefördert werden innovative Ansätze im Klimaschutz, die

  • einen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen leisten,
  • zu konkreten Treibhausgasminderungen während der Projektlaufzeit und darüber hinaus führen,
  • effiziente Handlungsansätze in einem bestimmten Handlungsfeld aufzeigen,
  • sich durch eine hohe Transferfähigkeit auszeichnen und Impulse für Nachahmungsprozesse setzen, um Einsparpotentiale in der Breite verfügbar zu machen,
  • bestehende Hemmnisse für den Klimaschutz abbauen und klimafreundliche Routinen in der Breite oder in spezifischen Branchen verankern,
  • eine hohe Sichtbarkeit aufweisen,
  • Multiplikatoren ansprechen und aktivieren und
  • Ansätze entwickeln und umsetzen, die tragfähig sind und nach Ende der Förderung weitergeführt werden können.

 
Allgemeines Ziel des Förderaufrufes ist es

  • die Entwicklung und die Anwendung innovativer Ansätze im Klimaschutz voranzubringen,
  • eine bundesweite Verbreitung und Sichtbarkeit dieser Ansätze zu erreichen,
  • die Nachhaltigkeit der Wirkungen durch eine Verstetigung der Ansätze zu stärken,
  • Kapazitätsaufbau, Erfahrungsaustausch und Vernetzung zu fördern,
  • Prozesse anzustoßen und Strukturen aufzubauen, um Akteurinnen und Akteure zu klimafreundlichem Verhalten zu bewegen und
  • einen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen zu leisten.


Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, staatliche Einrichtungen außerhalb der Bundesverwaltung (z. B. Anstalten des öffentlichen Rechts), Stiftungen und Unternehmen. Die Projekte können auch von mehreren Organisationen/Instituten im Verbund durchgeführt werden.

Wie erfolgt die Förderung?

Die Förderung erfolgt in Form einer Anteilfinanzierung (Zuschuss). Im Ausnahmefall kann auch eine Förderung in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung erfolgen. Ein hoher Eigenanteil bringt ein hohes Eigeninteresse des Zuwendungsempfängers zum Ausdruck und wird daher positiv bei der Projektbewertung berücksichtigt.

Was ist bei Antragsstellung zu beachten?
Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind beim Opens external link in new windowProjektträger Jülich über das Opens external link in new windowPortal easyonline einzureichen.
Einreichungsfrist: 1. Juli 2017 bis 15. September 2017  

Weitere Informationen auf der Opens external link in new windowHomepage des BMUB. 

Die alte Förderrichtlinie vom 01.06.2016 ist nicht mehr gültig.