Erster "Bundespreis Umwelt & Bauen" ausgerufen

Bauen und Wohnen haben einen großen Einfluss auf Ressourcen- und Energieverbrauch. Um umweltfreundliche Innovationen zu fördern, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) den neuen "Bundespreis Umwelt und Bauen" für nachhaltige Projekte ins Leben gerufen. Nachhaltiges Bauen steht dabei im Vordergrund und soll moderne Architektur, Umweltschutz und gesunde Materialien verbinden. Bewerbungen sind bis zum 15. April möglich.

Über den Bundespreis

Um die Breite des nachhaltigen Bauens zu zeigen, umfasst der Bundespreis die Kategorien "Wohngebäude", "Nicht-Wohngebäude", "Quartiere" und "Nachhaltigkeit und Innovationen". Besonders im Fokus der ersten beiden steht die energetische Sanierung von Bestandsbauten, weil hier aus Sicht des Klimaschutzes der größte Handlungsbedarf besteht. Neben diesen Wettbewerbskategorien vergeben BMU und UBA noch drei Sonderpreise für besonders innovative Ansätze. Unter den Stichworten "Resilienz" und "Suffizienz" geht es um die Anpassung an den Klimawandel und um Strategien zur Verringerung des Ressourceneinsatzes. Auch sollen Bauvorhaben honoriert werden, die Aspekte der Biologischen Vielfalt in besonderer Weise berücksichtigen und damit einen substanziellen Beitrag zum Schutz und zur Umsetzung von "Stadtnatur" leisten. Das dritte Feld "Gebäudehülle & Bauprodukt" ist für neuartige Lösungen mit innovativen Materialien und Baukonstruktionen gedacht.

Teilnahmebedingungen

Aufgrund der thematischen Breite sind alle Akteure des Baubereichs eingeladen, sich zu bewerben: von Bauherren und Bauträgern über Büros für Architektur, Gebäudetechnik-, Stadt- oder Landschaftsplanung bis hin zu Herstellern oder Forschungseinrichtungen. Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland realisierte Bauwerke oder Quartiere in fortgeschrittener Planung; Mehrfachbewerbungen in verschiedenen Kategorien sind möglich.

Weitere Informationen zum "Bundespreis Umwelt und Bauen"