04.02.2015

Energiewende bremst Strompreisanstieg

Dank der Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Quellen haben Stromverbraucher im Jahr 2013 rund 11,2 Milliarden Euro gespart.  

Ohne Strom aus Wind und Photovoltaik wären die Strompreiserhöhungen der vergangen Jahre deutlich höher ausgefallen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Erlangen. In Zahlen bedeutet dies: den Kosten der EEG-Umlage in Höhe von etwa 20,4 Milliarden Euro für das Jahr 2013 stehen Einsparungen für konventionell erzeugten Strom von rund 31,6 Milliarden Euro gegenüber. Wie wichtig inzwischen die  Stromerzeugung auf Grundlage Erneuerbarer Quellen ist, zeigt die Erkenntnis, dass ohne Wind und Photovoltaik an 269 Stunden des Jahres 2013 die Nachfrage nach Strom mit der maximal zur Verfügung stehenden konventionellen und nuklearen Erzeugungskapazität nicht hätte gedeckt werden können.  Für die Forscher ist dies ein deutlicher Beleg dafür, dass Erneuerbare Energiequellen die Versorgungssicherheit auf dem bundesdeutschen Strommarkt erhöhen.

Gute Nachricht für Endverbraucher: bei einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energiequellen könnten die Strombezugskosten für Endverbraucher bis 2020 in etwa konstant gehalten werden. Voraussetzung dafür sei, dass keine weiteren konventionellen Kraftwerke vom Netz genommen würden.  

In die Studie für die Siemens AG mit dem Titel „Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013“ flossen Daten zur Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre ein.

Weitere Infos unter http://bit.ly/1DEwBxD