02.06.2015

Energieagentur Rheinland-Pfalz will Verbundpartner im Konsortium „Designetz“ werden

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz/Uwe Völkner

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz ist Teil eines Konsortiums aus 36 Verbundpartnern, das unter Federführung der RWE AG eine Projektskizze zum Vorhaben „Designetz –Baukasten Energiewende – Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“ beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingereicht hat. Bei dem beantragten Vorhaben handelt es sich um das bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem. Mit dem BMWi Projekt soll ermittelt werden, wie eine sichere, effiziente und klimaverträgliche Energieversorgung mit einem Anteil von zeitweise bis zu 100 Prozent regenerativ erzeugtem Strom erreicht werden kann.  Angestrebt wird im Rahmen des Vorhabens neben einem stabilen Netzbetrieb ein weitgehend lokaler oder regionaler Verbrauch der erneuerbar erzeugten Energie. Dabei wird auch die Rolle von Speichern untersucht.

Die Bundesländer übergreifende Kooperation soll es ermöglichen, im Rahmen des Vorhabens  nahezu alle Einspeisezustände und Versorgungsaufgaben des Jahres 2035 für das gesamte Bundesgebiet abzubilden. In Rheinland-Pfalz soll dabei die Interaktion eng zusammenliegender Regionen mit hohen Erzeugungsüberschüssen aus erneuerbaren Energien mit industriellen und urbanen Lastzentren untersucht werden.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH wird sich im Rahmen des Projekts zusammen mit weiteren Partnern der Bewertung von Flexibilitäts- und Beteiligungsoptionen aus Nutzersicht widmen. Entlang konkreter Demonstrationsvorhaben sollen Fragen der Nutzerakzeptanz, der Informations- und Beteiligungsinteressen und -bedürfnisse beleuchtet werden.

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