27.11.2013

Energieagentur Rheinland-Pfalz lädt Klimaschutzmanager nach Trier ein

Bereits zum vierten Mal trafen sich die Klimaschutzmanager des Landes auf Initiative der Energieagentur Rheinland-Pfalz, um sich über aktuelle Entwicklungen in ihren Kommunen auszutauschen und Anregungen für konkrete Projekte vor Ort mitzunehmen. Gastgeber des Treffens am 20.11.2013 war die Energieagentur Region Trier. Auftakt des Treffens war eine Besichtigung des „Beleuchtungs-Infocenter Schulzentrum Mäushecker Weg“ in Trier-Pfalzel. Dort sind in einem Klassenzimmer verschiedene LED-Lampen angebracht und an ein Computersystem angeschlossen, um so sekundengenau beobachten zu können, wie die Verbräuche der Lampen sind. Von Bürobeleuchtung bis zu Straßenleuchten kann dort getestet und verglichen werden. Der Energieberater der Stadt Trier Achim Schneider erläuterte den Klimaschutzmanagern Funktionsweise, Vor- und bisweilen auch Nachteile der verschiedenen LED-Lampenmodelle.

Zurück in den Räumlichkeiten der Energieagentur Region Trier stellte Manfred Hamm, Klimaschutzmanager Trier, Maßnahmen der Stadt Trier in Sachen Klimaschutz sowie Projekte der Energieagentur Region Trier vor. Schwerpunkte vor Ort liegen auf den Themen  Beleuchtungssanierung und Energiemanagement.

Dr. Tobias Woll von der Energieagentur Rheinland-Pfalz informierte über aktuelle Entwicklungen bei der EU-Förderung in der neuen Förderperiode.

Der anschließende Vortrag behandelte das Thema „Projektservice Haustechnik: eine Antwort auf Umsetzungshemnisse in der kommunalen Praxis“. Dr. Peter Kleinmann vom Isuf GmbH (Institut für Sozial- und Umweltforschung) konnte den Klimaschutzmanagern ein umfassendes Bild über mögliche Dienstleistungen rund um die gesamte Gebäudetechnik geben. Dabei ging er insbesondere auf Hemmnisse und Probleme ein, die bei der Gebäudetechnik im technischen aber auch personellen Bereich auftreten können.

Timo  Gensel vom LUWG RLP (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz) erläuterte, welche Fördermöglichkeiten es durch den „EffCheck“ für Unternehmen gibt, und wie damit Kosten  und weitere Ressourcen eingespart werden können.

Zum Abschluss des Treffens gab es noch die Möglichkeit, das energetisch sanierte Hauptklärwerk der Stadt Trier zu besichtigen. Seit Oktober 2013 sind die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen; ab Frühjahr 2014 kann das Klärwerk voraussichtlich energieautark betrieben werden.

Im Februar treffen sich die rheinland-pfälzischen Klimaschutzmanager mit ihren Kollegen aus Baden-Württemberg und dem Saarland in Mannheim. Für April 2014 ist ein Treffen der rheinland-pfälzischen Klimaschutzmanager in Speyer geplant.