09.07.2015

Energieagentur Rheinland-Pfalz jetzt offizieller Partner des Konvents der Bürgermeister

Als eine von vier Energieagenturen in Deutschland ist die Energieagentur Rheinland-Pfalz dem Konvent der Bürgermeister beigetreten.

Kommunen, die dem Konvent beitreten wollen, verpflichten sich dazu, das EU-Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu reduzieren, noch zu übertreffen. Außerdem haben diese Kommunen lokale Aktionspläne für eine nachhaltige Energieversorgung (sogenannte Sustainable Energy Action Plans) zu entwickeln, zu verabschieden und umzusetzen.

„Die Ziele des Konvents der Bürgermeister sind ambitioniert. Aber wenn wir wirksam gegen den Klimawandel ankommen und unsere Lebensräume bewahren wollen, müssen wir entschieden handeln“, sagt Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz. „Dass sich rheinland-pfälzische Kommunen dem Konvent anschließen, ist eine gute Grundlage für eine nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik auf lokaler Ebene mit Signalwirkung für weitere Kommunen.“

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz ist deshalb nun offizieller Partner des Konvents der Bürgermeister. In der Funktion als regionaler Multiplikator trägt die Landesenergieagentur dazu bei, die Sichtbarkeit der Initiative in Rheinland-Pfalz zu erhöhen, weitere Kommunen zur Teilnahme zu motivieren und jene Kommunen, die bereits Mitglied der Initiative sind, bei der Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen zu unterstützen.

Um den beteiligten Kommunen die regelmäßige, verpflichtende Berichterstattung zu erleichtern, bereitet die Energieagentur Rheinland-Pfalz zum Beispiel Daten zum Ausbau Erneuerbarer Energien im jeweiligen Einzugsgebiet auf oder berät bei der Einführung eines kommunalen Energiemanagements und stellt die dafür notwendigen Instrumente zur Verfügung. Darüber hinaus begleitet sie die Kommunen individuell bei der Umsetzung von Energiewende-Maßnahmen sowohl hinsichtlich technischer, rechtlicher als auch finanzierungstechnischer Fragestellungen und unterstützt beim Zugang zu Fördermitteln. Durch die Vernetzung der beteiligten Akteure wird zudem der kontinuierliche Erfahrungsaustausch ermöglicht, um gute Beispiele und Herangehensweisen zugänglich zu machen und gemeinsam Lösungsansätze zur Bewältigung der Anforderungen zu erarbeiten.