18.07.2016

Energie aus Abfall und Abwasser leistet wichtigen Beitrag zur Energiewende

Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, den Stromverbrauch der Kläranlagen im Land von 190.000 auf 150.000 Megawattstunden zu reduzieren. Gleichzeitig soll die Stromerzeugung von derzeit 44.000 auf 60.000 Megawattstunden gesteigert werden. Dies sagte Umweltministerium Ulrike Höfken anlässlich eines Besuchs der Kläranlage Weierbach. Die Anlage soll zukünftig energieautark betrieben werden. Schon jetzt stammt 84 Prozent des Stroms zum Betrieb der Anlage aus Biogas. Durch eine innovative Hochlastfaulung soll die anfallende Klärgasmenge um mehr als 25 Prozent reduziert werden. Die in Abfall und Abwasser enthaltene Energie müsse noch stärker genutzt werden, damit die Kommunen Kosten für den Betrieb der Anlagen sparen könnten. Gleichzeitig könne Energie aus Abfall und Abwasser einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und damit zum Klimaschutz leisten, so die Ministerin.

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