Elektromobilitätskonzept der Region Rhein-Haardt bei 2. E-Car-Treff in Grünstadt vorgestellt

Viele Menschen zum Umsteigen auf Elektromobilität zu bewegen, werde in der Region Rhein-Haardt dann gut funktionieren, wenn die Zusammenarbeit zwischen Autohändlern, Netzbetreibern und Energieversorgern, Anbietern von Erneuerbaren-Energien-Anlagen, Elektronik-Fachhandel etc. gut funktioniere, so ein Fazit von René Pessier, Geschäftsführer der Mobilitätswerk GmbH. Das Unternehmen hat im Auftrag der Energieregion Rhein-Haardt über das vergangene Jahr hinweg Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielgruppen dazu durchgeführt, welche Aspekte beim Aufbau einer Elektromobilitätsinfrastruktur besonders beachtenswert sind.

Die Energieregion Rhein-Haardt umfasst die Verbandsgemeinden Leiningerland, Freinsheim und Monsheim sowie die Stadt Grünstadt. Das Elektromobilitäts-Konzept wurde aus europäischen Fördergeldern finanziert. "Alle vier Verwaltungen, die an der Konzepterstellung mitgearbeitet haben, haben auch selbst mittlerweile mindestens ein E-Fahrzeug für ihren Fuhrpark angeschafft", berichtet Pascal Stocké, Klimaschutzmanager in der Verbandsgemeinde Leiningerland.

Informationen über das Konzept und die Maßnahmen veröffentlicht die Energieregion Rhein-Haardt auf ihrem Internetportal.

Rege Diskussionen im Workshop

Details zu dem Konzept erläuterte René Pessier vom beauftragten Planungsbüro im Vorfeld des "2. E-Car-Treffs" der Energieregion Rhein-Haardt auf dem Luitpoldplatz in Grünstadt. In angeregten Diskussionen tauschten Teilnehmer des Workshops Meinungen und Ideen aus. So wurde die stärkere Einbeziehung des Tourismus-Bereichs Deutsche Weinstraße nach dem Vorbild der Deutschen Märchenstraße in Nordhessen angeregt. Die Ergebnisse aus einer Arbeitssitzung mit den Tourismus-Beauftragten aus der Region sind bereits in das E-Mobilitätskonzept eingegangen.

Unterschiedlichste E-Auto-Modelle auf dem Luitpolplatz

Beim 2. E-Car-Treff der Energieregion kamen im Anschluss an den Workshop etwa 30 Fahrzeuge der unterschiedlichen Hersteller zusammen und standen teilweise auch für Probefahrten bereit. "Toll, dass wir hier die Gelegenheit bekommen, uns umfassend zu informieren", freute sich ein älteres Ehepaar bei einer Probefahrt im Dienstauto der Energieagentur und informierte sich gleich darüber, wie sie am Besten die Lademöglichkeiten bei sich zu Hause vorsehen könnten. "Wir haben viel Fläche auf der Garage, die wir mit Photovoltaik-Modulen belegen können", so die Probefahrerin. Darüber, wie sie am Besten mit dem Solarstrom ihr noch anzuschaffendes Elektroauto laden kann, informierten sie und ihr Mann sich im Laufe des Abends bei diversen Ausstellern.