20.05.2016

Elektromobilität: Zukunftsthema für Deutschland

„Elektromobilität ist ein großes Zukunftsthema, welches in Deutschland immer wichtiger wird“ – mit diesen Worten begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Albert Jung, die über 20 Teilnehmer des 1. Netzwerktreffens Elektromobilität Rheinland-Pfalz in Kaisersesch.

Durch die von der Bundesregierung eingeführte Kaufprämie für Elektroautos wird das Thema Elektromobilität künftig noch weiter in den öffentlichen Fokus rücken und voraussichtlich den Absatz an klimafreundlichen Fahrzeugen unterstützen. Neben der Elektromobilität ist aber auch das Thema Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technik ein weiterer Baustein der Verkehrswende. „Die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technik ist kein Widerspruch zur Elektromobilität, sondern die beiden Themen ergänzen sich sehr gut“, erläuterte Josef Darscheid, Vorsitzender des H2BZ Wasserstoff-Brennstoffzellen Kooperationsnetzwerkes Rheinland-Pfalz, der das Netzwerk, den Stand der Technik sowie dessen Chancen vorstellte.

Florian Strunk von der Energieagentur Rheinland-Pfalz präsentierte die Ergebnisse des „Tag der Elektromobilität“, der am 22. April in Koblenz stattfand und Einsatzszenarien für die Elektromobilität in kommunalen und gewerblichen Flotten fokussierte. „Die Veranstaltung hat mit über 100 Besuchern gezeigt, dass in diesem Bereich eine sehr hohe Nachfrage besteht“, sagt Strunk. Unter dem Motto „Tag der Elektromobilität und Erneuerbaren Energien“ wird die Energieagentur Rheinland-Pfalz am 24. Juni 2016 auch in Bad Dürkheim eine Veranstaltung zum hochaktuellen Thema ausrichten. Wie potentielle Standorte für Ladeinfrastruktur ermittelt werden, erläuterte Waldemar Brost, vom Lehrstuhl und Institut für Städtebauwesen und Stadtverkehr an RWTH Aachen  mit Hilfe des Standortfindungsmodells „STELLA“.

Die anschließende Diskussion zeigte, dass die Teilnehmer sehr an der Entwicklung von Kooperationsprojekten innerhalb des Netzwerkes interessiert sind.