08.03.2017

E-CarSharing-Projekt ESEL startet in Landau

Die ESEL-Flotte für Landau. (Foto: Energie Südwest AG)

Ab dem zweiten Quartal 2017 wird das neue Carsharing-Programm der Opens external link in new windowEnergieSüdwest AG zur Verfügung stehen. Das Projekt "EnergieSüdwest Elektroauto für Landau" - kurz und knapp ESEL - bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern künftig die Nutzung von vier Elektroautos, die ganz flexibel im Stadtgebiet genutzt und wieder abgestellt werden können. Nach dem sogenannten "free-floating-Prinzip".
 
"Mit ihrem neuen Carsharing-Programm möchte die EnergieSüdwest die E-Mobilität fördern und Hemmschwellen abbauen. Die Kundinnen und Kunden können die E-Autos quasi unverbindlich einem Praxistest unterziehen und sich so mit der neuen Technologie vertraut machen", begrüßt Dr. Thomas Waßmuth (Vorstand der EnergieSüdwest AG) das neue E-CarSharing-Programm. Der Elektromobilität gehöre die Zukunft, ist man sich bei der EnergieSüdwest einig, und möchte in den Bereich der Elektromobilität investieren.

Die vier Elektroautos von ESEL funktionieren nach dem "free-floating-Prinzip". Die moderne Carsharing-Variante bietet dem Anwender große Flexibilität. "Die Fahrzeuge sind nicht an feste Stationen gekoppelt, sondern können überall in der Innenstadt ausgeliehen und abgestellt werden. Mit etwas Glück steht das nächste Auto also an der nächsten Ecke!", erläutert Dr. Waßmuth das Konzept. Die Elektrofahrzeuge können kostenlos auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden. Die "Stützpunkte" der umweltfreundlichen CarSharing-Autos befinden sich auf dem Alten Messplatz und am Hauptsitz der EnergieSüdwest in der Industriestraße. Dort ist es möglich die E-Autos aufzuladen, damit der nächste CarSharing-Kunde mit vollem Akku weiterfahren kann.

Wer ein Elektroauto nutzen möchte, kann sich über die Website oder Smartphone-App über den Standort freier Fahrzeuge informieren. Die Autos lassen sich dann einfach mit einer speziellen Chipkarte (RFID-Karte) öffnen. Das Aufladen ist kostenlos an einer der beiden oben genannten Stromtankstellen; geladen wird ausschließlich Ökostrom.

Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch ist erfreut: "Ich hatte die Gelegenheit, eines der Autos, die jetzt bei ESEL zum Einsatz kommen, Probe zu fahren und war begeistert." Geringere Schadstoffemissionen und eine leisere Geräuschkulisse kämen der Stadt zu Gute. Die Stadt möchte sich auch bei der Bereitstellung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur engagieren, so der Oberbürgermeister.

Über die Website Opens external link in new windowwww.esel.cab erfahren Sie mehr über das neue CarSharing-Programm ESEL.